​Der Wechsel von Axel Witsel zu Borussia Dortmund ist praktisch perfekt! Am Montagnachmittag traf der belgische Nationalspieler in Bad Ragaz ein, um am Trainingslager der Schwarz-Gelben teilzunehmen. Über das FIFA TMS wird der Transfer in Kürze offiziell über die Bühne gebracht, bald soll auch die Unterschrift seines neuen bis 2022 laufenden Vertrags folgen. 


Der Verein bestätigte zudem, dass der Wechsel durch eine in Witsels Vertrag verankerte Ausstiegsklausel ermöglicht wurde. Sein Klub Tianjin Quanjian akzeptierte laut Bild die Gültigkeit der Klausel, nachdem sich der Spieler in einem Brief persönlich an den chinesischen Erstligisten wandte. Am Sonntag machte der 29-jährige Mittelfeldspieler von diesem Recht Gebrauch. Der BVB zahlt dafür 20 Millionen Euro. 

​​"Wir sind seit vielen Monaten stark daran interessiert gewesen, Axel Witsel zu verpflichten und sehr froh, dass er sich für Borussia Dortmund entschieden hat", sagte Sportdirektor Michael Zorc über den Neuzugang. "Axel ist ein Spieler mit großer internationaler Erfahrung, der alle Fähigkeiten mitbringt, um das zentrale BVB-Mittelfeld zu prägen: taktisches Verständnis, Zweikampfstärke, Tempo, Kreativität und Mentalität."


Dass Witsel nach seinem Engagement im fernen Osten nach Europa zurückkehren wollte, ist keine Überraschung. Wieso er sich aber ausgerechnet für einen Wechsel nach Dortmund entschieden hat, obwohl nach einer starken WM viele anderen Klubs an ihm interessiert waren, erklärte er wie folgt: "Ich bin total happy und auch stolz, bald für den BVB spielen zu dürfen. Nach unserem ersten Gespräch musste ich nicht mehr lange überlegen, denn Borussia Dortmund ist für mich einer der besten Klubs auf dem Kontinent. Ganz ehrlich: Ich kann es gar nicht erwarten, vor 81.000 Menschen aufzulaufen."


Cheftrainer Lucien Favre kann nun sofort seinen Neuzugang unter die Lupe nehmen und diesen in seine neue Spielidee einbinden. Witsel ist in Dortmund direkt ein Kandidat für die Startelf und könnte wegen seinen Fähigkeiten auch im zentralen Mittelfeld wertvoll sein, um Julian Weigl das Spiel als alleinige "Sechs" zu erlauben.