Seit einigen Wochen ist Sebastian Kehl zurück bei ​Borussia Dortmund. Als Leiter der Lizenzspielerabteilung setzt der ehemalige Profifußballer auf Tugenden wie Anstand, Pünktlichkeit sowie dem Erlernen der deutschen Sprache.


Sebastian Kehl weiß, auf was es sowohl auf als auch neben dem Platz ankommt. Der ehemalige Profi führte den BVB zwischen 2008 und 2014 als Kapitän aufs Feld. Seit 1. Juli zeigt sich der inzwischen 38-Jährige in Dortmund ​für die Lizenzspielerabteilung verantwortlich.


Als wichtig erachtet Kehl unter anderem das Funktionieren des Ganzen sowie Pünktlichkeit. Das dies in der Vergangenheit nicht immer reibungslos funktionierte, zeigt in etwa das Beispiel Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner, der inzwischen für den ​FC Arsenal stürmt, tanzte des Öfteren aus der Reihe.

Disziplin ist ab diesem Sommer wieder eines der obersten Gebote beim BVB. „Wir erwarten von den Spielern, dass sie aus der vergangenen Saison gelernt haben“, erklärt Kehl laut kicker. Der jetzige Manager will die Sinne der BVB-Spieler schärfen.


Kehl: „Um in einer Mannschaft erfolgreich Fußball spielen zu können, bedarf es Regeln. Sonst funktioniert es nicht.“ Der Ex-Fußballer wurde als Bindeglied zwischen Mannschaft und Management eingestellt – und erfüllt die von ihm geforderten Aufgaben bisher scheinbar recht ordentlich.