​Wie mehrere Medienvertreter übereinstimmend berichten, ist der Transfer von ​Axel Witsel zu ​Borussia Dortmund mittlerweile in trocken Tüchern. So soll der belgische Nationalspieler bereits in Bälde im Trainingslager der Borussen in der Schweiz eintreffen. Dabei trifft der Mittelfeldstar erstmals auf seine neue Teamkollegen, die den neuen Leitwolf im Mittelfeld womöglich besonders kritisch beäugen werden.


Die letzten anderthalb Jahre verbrachte Witsel beim chinesischen Schwergewicht Tianjin Quanjian. Dort soll der zentrale Mittelfeldspieler unglaubliche 18 Millionen Euro jährlich verdient haben. Zwar soll er bei seinem Wechsel zu den Schwarz-Gelben auf eine Menge Gehalt verzichten, dennoch dürfte er auf einen Schlag zu einem der Topverdiener bei den Dortmundern werden. Berichtet der kicker von einem Jahresgehalt von 7,5 Millionen Euro, will die BILD in Erfahrung gebracht haben, dass der Mittelfeldabräumer satte zehn Millionen Euro kassieren soll.

Bei der Weltmeisterschaft in Russland konnte Witsel seine Qualitäten der ganzen Welt beweisen und war bei den Belgiern eine der tragenden Säulen im Mittelfeld. Dass der 29-Jährige somit auf sportlicher Ebene eine große Verstärkung für den BVB darstellt, bezweifelt kaum jemand. Zumal die Dortmunder insbesondere in der Absicherung der Zentrale in der vergangenen Saison oftmals große Probleme offenbarten.


Das stattliche Gehalt für einen Neuankömmling könnte innerhalb der Mannschaft aber schnell zu Missgunst führen, insbesondere wenn es dem Neuzugang nicht sofort gelingt, seine Leistung der letzten Monate zu bestätigen. Hier ist nun auch Trainer​ Lucien Favre als Kommunikator und Moderator gefragt. Ein Pluspunkt für Witsel könnte dabei sein, dass er im Mittelfeld sehr variabel einsetzbar ist und er somit nicht zwingend ins Hoheitsgebiet von etwa Julian Weigl einfallen muss. Da jedoch auch die Fans von Borussia Dortmund nicht gerade für ihre Liebe für China-Legionäre bekannt sind, dürfte es der Mittelfeldakteur am Anfang etwas schwer haben, Sympathien für sich zu gewinnen. Nach ein paar guten Auftritten und einem gelungenen Saisonstart könnte dies aber auch schnell überwunden werden.