​Der FC Barcelona hat sich bei der Verpflichtung von Arturo Vidal von Bundesliga-Rekordmeister FC Bayern München ordentlich Zeit gelassen. Wie spanische Medien nun berichten, haben sich die Katalanen zunächst intensiv über den Gesundheitszustand des Chilenen informiert, ehe sie an Klub und Spieler herangetreten sind und den Deal schließlich perfekt machten. Nach dem Transfer soll der Spieler nun erneut gründlich durchgecheckt werden.


Wie die spanische Mundo Deportivo berichtet, habe man sich beim ​FC Barcelona anscheinend vermehrt Gedanken um die Gesundheit des Chilenen gemacht. Deshalb sollen die "Blaugrana" sich vor dem Transfer intensiv über den Zustand des zentralen Mittelfeldspieler erkundigt haben und sogar medizinische Berichte über seine Problemzone, das rechte Knie, eingeholt haben. An diesem wurde Vidal operiert, weil er einen freien Gelenkkörper hatte, der ihm Probleme bereitete und die Hinterwurzel des äußeren Meniskus schädigte. Bereits in den letzten Jahren hatte der "Krieger", wie er genannt wird, vermehrt mit Verletzungen zu kämpfen, insbesondere an seinem rechten Knie.

Nach Angaben des Radiosenders RAC1 soll sich der FC Barcelona auch mit Dr. Ramon Cugat in Verbindung gesetzt haben, um sich über die Operation zu informieren, die er bei Vidal 2014 durchgeführt hat. Vidal hatte nach dem erfolgreichen Eingriff bereits 20 Tage später bei der Weltmeisterschaft in Brasilien gespielt. Zur Zeit soll der Neuzugang bei den Katalanen mehrere Checks durchlaufen, die heute und in den nächsten Tagen einen endgültigen Befund über seinen Gesundheitszustand geben sollen. 


Beim spanischen Meister soll er die ​Lücke im Mittelfeld schließen, die nach den Abgängen von Klubikone Andres Iniesta und dem Brasilianer Paulinho entstanden war. Bei Barca wird er einen Vertrag bis Sommer 2021 unterschreiben, falls die oben erwähnten Tests erfolgreich verlaufen. 

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