Die Spekulationen um die Zukunft von Douglas Santos sorgen beim ​Hamburger Sport-Verein für Unruhe. Letzte Woche wurde berichtet, dass der​ FC Schalke 04 Interesse an den Diensten des Außenverteidigers zeigen soll, doch die Hamburger blocken ab. 


Hamburgs Sportvorstand Ralf Becker erklärte laut Mopo„Wir haben Douglas klar gemacht, wenn ein richtig gutes Angebot von einem Champions-League-Teilnehmer reinkommt, dass wir uns an einen Tisch setzen. Das Thema mit Schalke ist abgehakt. Wir planen mit Douglas für die kommende Saison.” Die Königsblauen dachten, dass man ihn ausleihen könne. "Uns wurde zugetragen, dass wir ihn ausleihen könnten", gab Christian Heidel, S04-Manager zu Protokoll. Das lehnten die Hanseaten jedoch ab. 

Die BILD berichtete in der vergangenen Woche, ​dass der HSV 25 Millionen Euro als Schmerzgrenze für den Außenverteidiger festgelegt hat. HSV-Chef Bernd Hoffmann erklärte bereits am Mittwoch dazu gegenüber den Medien: "Wir sind Herr des Verfahrens. Ich bin sicher, dass sich Douglas weiter zu 100 Prozent mit dem HSV und der Aufgabe identifizieren kann." Und weiter: „Unsere Schmerzgrenze ist so hoch, dass ich davon ausgehe, dass sie nicht getestet wird.“


Der 24-jährige Santos gehörte in der vergangenen Saison bei den Hanseaten in der Schlussphase zu den besten Spielern. In der Vergangenheit wurde auch der VfL Wolfsburg als Interessent gehandelt. Da die Wölfe jedoch nicht an der Champions League teilnehmen, scheint auch daraus definitiv nichts zu werden. Santos besitzt bei den Hamburgern noch einen Vertrag bis 2021.