In den vergangenen Jahren hat Wilfried Zaha bei Crystal Palace eine rasante Entwicklung genommen und sich innerhalb der Mannschaft als einer der Schlüsselspieler etabliert, wobei er sich auch in den Fokus anderer Vereine gespielt hat. Daher traut ihm Sam Allardyce den Sprung zu einem Top-Klub zu, wie der 63-Jährige im Gespräch mit Talk Sport verriet. 


2013 wechselte der 18 Jahre junge Wilfried Zaha für 11,75 Millionen Euro von Crystal Palace zu Manchester United, doch dieser Wechsel kam zum damaligen Zeitpunkt zu früh. Bei den Profis absolvierte der Flügelspieler nur vier Pflichtspiele, nach einer Leihe zu Cardiff City sowie einer zwischenzeitlichen Rückkehr zu den Londonern kehrte er in der Winter-Transferperiode der Saison 2014/15 wieder zu seinem Jugendverein zurück.


Dort fand Zaha wieder zu alter Stärke wieder, entwickelte sich Jahr für Jahr und war in der Vergangenheit einer der wichtigsten Spieler des Kaders. Mit neun Toren und fünf Vorlagen in 29 Einsätzen trug er im langen Rennen um den Klassenerhalt dazu bei, dass man am Ende auf dem elften Tabellenplatz landete. Doch nun folgt möglicherweise die Trennung.

Crystal Palace v West Bromwich Albion - Premier League

  Bei Crystal Palace hat Wilfried Zaha seine Klasse unter Beweis gestellt - nun soll laut Allardyce der erneute Sprung zu einem Top-Klub folgen



Zumindest, wenn es nach Sam Allardyce geht. Der 63-Jährige war von Dezember 2016 bis Mai 2017 als Trainer der 'Eagles' tätig und weiß daher genau, über welche Qualitäten der 25-Jährige verfügt, weshalb er ihm nun zu einem Wechsel rät: "Er ist bereit wegen der Erfahrung, zu Manchester United zu gehen, dann zu Palace zurückzukehren und sich zu einem Topspieler zu etablieren."


Mittlerweile sei Zaha "einer der talentiertesten Spieler der Liga auf seiner Position", wobei er besonders in den vergangenen beiden Jahren seine Klasse unter Beweis gestellt habe, da er nun auch variabel einsetzbar ist: "Er hat nicht nur auf den Flügeln gespielt, sondern wurde von Roy (Hodgson, d. Red.) auch im Zentrum erfolgreich eingesetzt."


Vor einiger Zeit wurde der Ivorer mit einem Wechsel zu Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, wobei man angeblich ein Tauschgeschäft mit André Schürrle in Erwägung gezogen habe. ​Dieser wurde jedoch für zwei Jahre an den FC Fulham verliehen, und auch so scheint Zaha eher in England bleiben zu wollen. Laut Allardyce würde er einen Verbleib in London bevorzugen, weshalb drei Vereine potenziell in Frage kommen könnten: Arsenal London, Tottenham Hotspur und der FC Chelsea.


Zaha favorisiert Chelsea - Unterstützung von 'Big Sam'


Wie der Daily ​Mir​ror berichtet, sei dabei Chelsea das Wunschziel des Offensivspielers, der nun einen Wechsel forcieren wolle. Auch Allardyce hält diesen Schritt für richtig: "So sehr ich es auch nicht mag, es zu den Crystal Palas Fans zu sagen, die ich liebe, ist es für Wilfried vermutlich an der Zeit, zu gehen und die nächste Herausforderung anzunehmen." 


In der Folge hob er noch einmal Zahas Stärken hervor: "Seine Physis ist ausnahmslos. Wilfrieds Qualitäten sind seine hohe Intensität im Sprint, seine Fähigkeiten am Ball, seine Kreativität, und die Eigenschaft, die Gegner vor massive Probleme zu stellen." Die Arbeit gegen den Ball vernachlässige er hingegen ein wenig, was in den Augen des Kult-Trainers allerdings kein Problem darstellt: "Ich denke, man sollte einem Spieler, der nicht so oft mit nach hinten geht, vergeben, wenn er diese Qualität im Angriff besitzt."

Somit scheint klar, dass der BVB wohl endgültig aus dem Rennen ist. Viel mehr dürfte es Wilfried Zaha zum FC Chelsea ziehen, was möglicherweise auf einen Abgang von Willian deutet - ​obwohl dieser, wenn es nach Maurizio Sarri geht, bleiben soll.