Nach 65 Länderspielen ist Schluss: Lukasz Piszczek wird in Zukunft nicht mehr für die polnische Nationalmannschaft auflaufen. Das gab der Rechtsverteidiger von ​Borussia Dortmund via ​Instagram bekannt. 


Im Februar 2007 gab der damals 21-Jährige, der wenige Monate später von Zaglebie Lubin zu Hertha BSC Berlin zurückkehren sollte, unter dem Niederländer Leo Beenhakker beim 4:0-Erfolg über Estland sein Debüt für Polen. Seit 2010 gehörte er zu den Stammspielern, hatte jedoch mit vielen Verletzungen zu kämpfen und verpasste es daher, noch mehr Länderspiele für die 'Biało-Czerwoni' zu absolvieren.


Piszczeks erstes großes Turnier war die Europameisterschaft 2012, bei die Mannschaft bereits in der Gruppenphase ausschied. Vier Jahre später gelang in Frankreich immerhin der Einzug ins Viertelfinale, dort war jedoch gegen den späteren Europameister aus Portugal Schluss. Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft erfolgte erneut das Aus in der Gruppenphase, nachdem man sich zuvor viel vorgenommen hatte.

Borussia Dortmund Training Camp

  Von nun an wird sich Lukasz Piszczek voll und ganz auf Borussia Dortmund konzentrieren, wo er noch bis 2020 unter Vertrag steht



Der 33-Jährige kam in den ersten beiden Gruppenspielen gegen Senegal und Kolumbien zum Einsatz, gegen Japan blieb er über 90 Minuten auf der Bank. Nun verkündete er seinen Rücktritt: "Manchmal muss man im Leben schwierige, aber rationale Entscheidungen treffen. Nach langen Überlegungen habe ich es getan. Mein Abenteuer bei der Nationalmannschaft geht zu Ende."


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​In den vergangenen elf Jahren habe er "
die polnische Nationalmannschaft mit Stolz vertreten." Es sei eine "besondere Zeit" gewesen, die er nie vergessen werde. "Ich danke den Fans für ihre Unterstützung, den Trainern Leo Beenhakker, Franciszek Smuda, Waldemar Fornalik und Adam Nawalka für ihr Vertrauen. Ich habe immer versucht, so viel wie möglich von ihnen zu lernen, ihre Erfahrungen und ihr Wissen mitzunehmen", so Piszczek, der sich auch an seine Mitspieler wandte: "Danke an alle, mit denen ich die Ehre hatte, Polen und den Adler auf der Brust in 65 Spielen zu repräsentieren. Ich wünsche dem neuen Trainer Jerzy Brezeczek und der Mannschaft viel Erfolg."