​Nach nur einem Jahr beim SV Werder Bremen wechselte Jerome Gondorf in dieser Saison zum ​SC Freiburg. Dem kicker verriet er jetzt die Gründe für seinen schnellen Wechsel.


2017 wechselte Gondorf vom Sensationsaufsteiger ​SV Darmstadt 98 an die Weser. Dort konnte er sich in 21 Bundesligaspielen beweisen. Trotz einer guten letzten Saison bei Bremen wechselte Gondorf im Sommer in den Breisgau, dies hatte aber keine sportlichen Gründe.

SV Darmstadt 98 v FC Augsburg - Bundesliga

Mit dem SV Darmstadt 98 konnte Gondorf von der 3. in die 1. Bundesliga aufsteigen.


Gondorf stellt klar, dass er nicht "aus Bremen geflüchtet ist". Er wusste, dass er dort geschätzt wurde und, dass der Verein ihn ungern hat ziehen lassen.


Aber der Mittelfeldspieler hat sich vom Interesse der Freiburger geschmeichelt gefühlt: "Den Ausschlag hat gegeben, dass Freiburg angerufen und sich sehr um mich bemüht hat." Darüber hinaus ist Freiburg nur 140 km von seiner Heimat entfernt, Bremen lag 600 km weit weg. "Es ist ein Privileg, nahe der Heimat zu spielen", sagte der Familienvater gegenüber dem kicker.

Schon jetzt zeigt sich der 30-Jährige begeistert von der Atmosphäre in Freiburgs Team: "Der Wohlfühlfaktor ist sehr hoch. Dann ist man auch in der Lage, seine beste Leistung abzurufen." Der Zusammenhalt, den er nun in Freiburg erlebt, ist für ihn ein ganz besonderer: "Alle sind zwischenmenschlich auf einer Wellenlänge, es ist wie eine große Familie, die Jungs sind wie Brüder. Das habe ich in der Form noch nicht erlebt, noch nicht einmal in Darmstadt."


Mit seinem neuen Verein ist das Ziel klar gesetzt: "Klassenerhalt, alles darüber ist Bonus". Das persönliche Ziel von Gondorf ist es, viel zu spielen und "wichtig für das Team sein".