Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen – In der Bundesliga war Marko Marin seinerzeit ein bekanntes Gesicht. Als es ihn allerdings ins Ausland zog, ging es mit dem 29-Jährigen steil bergab. Über die Stationen Chelsea, Sevilla, Florenz, Anderlecht und Trabzonspor landete der ehemalige deutsche Nationalspieler bei Olympiakos Piräus. Und beim griechischen Erstligisten scheint Marin sein Glück wiedergefunden zu haben.

Marko Marin galt als eines der größten Talente im deutschen Fußball. Nachdem er sowohl in Gladbach als auch an der Weser eine durchaus erfolgreiche Zeit erlebte, führte ihn der Weg zum FC Chelsea, wo er zum ewigen Leihgeschäft wurde. Insgesamt viermal verliehen die „Blues“ den Offensivmann, der weder in Sevilla noch bei irgendeinem anderen seiner Leih-Vereine überzeugen konnte. Das Ergebnis: Marin wurde zum Weltenbummler. Mittlerweile allerdings hat er seine Wahlheimat gefunden.


Marins Glück liegt in Athen


„Das Leben in Athen ist super. Hier hast du neun Monate Top-Wetter. Selbst jetzt sind es am Tag noch fast 20 Grad. Und mit Baby ist es nun noch schöner“, gibt der 16-fache Nationalspieler einen Einblick in sein Privatleben (via Deichstube). Seit Sommer 2016 steht der 29-Jährige beim griechischen Erstligisten Olympiakos Piräus unter Vertrag, zählt dort zu den Führungsspielern. Im Rahmen der Vorsaison, in der er sieben Treffer markieren und drei Vorlagen geben konnte, erreichte er mit seiner Mannschaft den dritten Tabellenplatz – die Europa-League-Qualifikation.


Aktuell scheint Marin sein verlorenes Glück wiedergefunden zu haben. Soll es irgendwann denn doch noch mal die Bundesliga sein? „Die lockt mich immer, das ist doch klar“, erzählt er. „Ich hätte nichts dagegen, irgendwann mal wieder zu Hause zu spielen.“ Vorerst will sich der einstige Wirbelwind jedoch auf seine Aufgaben in Athen, wo er noch bis Mitte 2019 unter Vertrag steht, konzentrieren. „Als Olympiakos Piräus stehen wir unter einem ganz besonderen Druck: Wir müssen immer Meister werden“, sagt Marin. Momentan habe allerdings die Europa-League-Qualifikation allerhöchste Priorität  am Donnerstag treffen die Griechen im Rahmen der dritten Quali-Runde auf den FC Luzern.