Seit Kurzem ist auch Thomas Delaney in das Training ​bei seinem neuen Arbeitgeber Borussia Dortmund eingestiegen. Von der Dimension des deutschen Topklubs zeigt sich der Sommerneuzugang begeistert – und auch ein bisschen beeindruckt.


„Ein großer Verein. Dortmund ist in Europa ein Top-Verein. Größer als das, was ich vorher probiert habe“, diktierte Thomas Delaney gut gelaunt in die Rekorder der anwesenden Journalisten im Schweizer Bad Ragaz. Dort bereitet sich ​Borussia Dortmund aktuell auf die neue Saison vor.


Klar ist die Größenordnung beim BVB noch mal eine andere, als sie bei seinen ehemaligen Vereinen war. Das Fußballspielen lernte Delaney beim dänischen FC Kopenhagen, im Winter 2017 ging es weiter zu ​Werder Bremen. „Ich war zufrieden in Bremen. Aber jetzt freue ich mich, im Signal Iduna Park zu spielen, vor der Gelben Wand“, so der Däne mit US-amerikanischen Wurzeln.

Auf dem Grün ist der WM-Teilnehmer ein ungemütlicher Gegenspieler, agiert meist auf ruppige Art und Weise. „Das ist meine Spielweise. Ich will Herz und Leidenschaft bringen“, wusste der 26-Jährige zu erzählen. Er sei etwas anders als die anderen Mittelfeldspieler: Jeder von denen sei technisch top und perfekt im Passspiel. „Ich bin mehr laufen, reden, kämpfen. Ich hoffe, dass auch die Trainer sehen, dass wir das brauchen.“


Im ersten Pflichtspiel der neuen Saison würde Delaney liebend gerne in der Startelf von Lucien Favre stehen. Am 20. August reist der schwarz-gelbe Tross ins Frankenland, gegen Greuther Fürth geht es in der ersten Runde des DFB-Pokal.