Flankiert von seinem Assistenten Marcel Schäfer will Jörg Schmadtke den VfL Wolfsburg wieder auf links drehen. Der Kaderplaner verfolgt einen klaren Plan und stellt klar, auf welcher Position die Wölfe wohl noch nachrüsten werden.


Der seit zwei Jahren anhaltende Abwärtstrend des ​VfL Wolfsburg soll unbedingt gestoppt werden. Zweimal in Folge retteten sich die Wölfe mittels Relegation in die Bundesliga, die Stimmung rund um den Allerwiesen ist angespannt. Fürs Umkrempeln ist nun unter anderem der neue Sportchef Jörg Schmadtke verantwortlich.


Trotz vorhandener finanzieller Ressourcen will der neue Manager aber keinesfalls mit Millionen auf dem Transfermarkt um sich schmeißen. „Nicht immer nur Zugänge sind hilfreich. Wichtig ist auch, den vorhanden Kader auf ein hohes Niveau zu heben. Wenn wir das nicht schaffen, wird’s schwierig“, sagt Schmadtke im Gespräch mit dem kicker.

Das alte Leid in Wolfsburg: Überbezahlte Profis bringen nur sehr selten Leistung auf hohem Niveau. Des Weiteren nennt Schmadtke die Position, auf der er gerne noch nachrüsten würde. Ein Linksverteidiger täte Wolfsburg „schon noch gut“, meint der Kaderbaumeister.


Mit Yannick Gerhardt und Gian-Luca Itter verfügt Bruno Labbadia zwar über zwei Linksverteidiger. So recht wollen die Verantwortlichen dem Duo aber offensichtlich nicht vertrauen. ​Eine der möglichen Optionen soll Luke Shaw sein, der bei Manchester United vor dem Aus steht.