​Stefanos Kapino ist an der Weser angekommen! Bis zu eine Million Euro haben sich die Werderaner den Transfer des 24-jährigen griechischen Torhüters kosten lassen. So jedenfalls die Medienberichte, die damit die Bonuszahlungen des Deals berücksichtigen. Offiziell vereinbarten beide Parteien über den Wechsel bzw. die Modalitäten Stillschweigen. Kapino wurde nun offiziell vorgestellt und gab bereits einige selbstbewusste Töne von sich.


Auf der offiziellen Homepage des SV Werder wird vom ersten Interview des Schlussmannes berichtet, der von Nottingham Forest zum Bundesligisten wechselte. Der 24-Jährige misst 1,96 m, wurde in der Jugend von Panathinaikos Athen ausgebildet, absolvierte von 2014 bis 2015 bereits zwei Spiele für den FSV Mainz 05 und lief zudem bislang neun Mal für die griechische Nationalmannschaft auf.

"Irgendwann in der Zukunft möchte ich hier die Nummer eins sein", so die markanteste Aussage des Neuzugangs. "Ich bin überzeugt, dass ich das schaffen kann." Die Verpflichtung von Kapino wird so den Konkurrenzkampf zwischen den Pfosten der Bremer weiter anheizen. Derzeit stehen mit Pavlenka, Zetterer, Drobny, Plogmann und eben Kapino fünf Torhüter im Kader der Norddeutschen.


Dabei verriet die neue Nummer 27 der Bremer auch, dass durchaus andere Angebote vorlagen und der Grieche auch als Nummer 1 hätte spielen können. Doch die Entscheidung für den Bundesligisten wurde offenbar bewusst gefällt. "Ich hatte andere Angebote, hätte auch zu anderen Klubs als Nummer eins gehen können. Werder ist eben Werder, ein großer Klub in der Bundesliga", so dessen Erklärung bzw. Rechtfertigung.  

Damit sich Kapino gebührend integrieren kann und es mit seinem Plan, die Nummer 1 zu werden, etwas wird, gilt es in den kommenden Wochen und Monaten nun, Tugenden wahrzunehmen und alles für den Erfolg zu tun, wie der Grieche weiter andeutete. "Ich werde hart trainieren, immer hundert Prozent geben. Ich werde bereit sein, wenn ich gebraucht werde."


Dafür steckt Kapino, der bei der WM 2014 mit dabei war, auch zurück und stellt sich zunächst hinten an. "Ich will dem Team weiterhelfen. Dabei ist es ist nicht schwierig, die Nummer zwei zu sein", schließlich sei der Konkurrenzkampf belebend für die Mannschaft. "Das sorgt für Konkurrenzkampf zwischen Pavlenka, Drobny, den jungen Keepern und mir. Das ist gut für das Team. Es gibt uns die Möglichkeit, besser zu werden."