Der schwedische Nationalspieler Emil Forsberg, um den sich trotz Vertrages bei RB Leipzig bis 2022 anhaltende Wechselgerüchte ranken, hat bestätigt, dass es vor der WM eine Anfrage des AS Rom für ihn gab, die Leipzig aber abgelehnt habe. Nun will sich Forsberg auf die kommende Saison in Leipzig konzentrieren und freut sich, dass sein Mentor Ralf Rangnick übergangsweise erneut Trainer bei RB ist. 


"Ralf ist jetzt hier der Trainer. Er hat mich immer weiterentwickelt, und das wird so weitergehen. Damit hat sich für mich alles hier auch noch mal weiter positiv entwickelt. Unter ihm werde ich viel besser spielen als letzte Saison", kündigte der Schwede in der ​Bild eine bessere Leistung in der kommenden Saison an. In der vergangenen Spielzeit hatte der 26-jährige Flügelspieler zeitweise seinen Stammplatz bei ​RasenBallsport verloren und konnte in der Bundesliga nur zwei Tore erzielen.

Forsberg ist voll des Lobes für seinen neuen alten Trainer: "Ein absoluter Top-Fachmann. Einer der besten der Welt, finde ich. Er weiß und kennt ganz genau die Eckpfeiler, wie RB-Fußball auszusehen hat." 2015 hatte Forsbergs Entdecker und Förderer Ralf Rangnick den Schweden von Malmö FF zum damaligen Zweitligisten aus Leipzig geholt. Dort entwickelte sich Forsberg zu einem der Topspieler der ​Bundesliga und konnte in mittlerweile 51 Bundesligaspielen 34 Torbeteiligungen beisteuern. Stand jetzt werden auch noch einige dazukommen: "Jeder Spieler hat Träume. Aber ich lebe im hier und jetzt und das ist bei RB Leipzig."


Auch zum Interesse des ​AS Rom vor der WM äußerte sich der Schwede: "Es ist schmeichelhaft, dass Clubs Interesse zeigen. Aber im Moment konzentriere ich mich nur auf Leipzig." Dennoch möchte der 26-Jährige früher oder später den Sprung zu einem internationalen Topklub machen. In den letzten Wochen gab es nach Auskunft von Trainer und Sportdirektor Rangnick allerdings keine Anfragen mehr für Nationalspieler Forsberg.