WOLFSBURG, GERMANY - MAY 12: Headcoach Bruno Labbadia of Wolfsburg reacts during the Bundesliga match between VfL Wolfsburg and 1. FC Koeln at Volkswagen Arena on May 12, 2018 in Wolfsburg, Germany. (Photo by Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images)

Die 5 härtesten Konkurrenzkämpfe beim VfL Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg strebt nach zwei äußerst miesen Spielzeiten wieder in ruhigere Tabellenregionen. Der Kader für die Saison steht noch längst nicht fest, Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke möchte noch einige Spieler abgeben. Stand heute gibt einige interessante Duelle um die Stammplätze, besonders in der Innenverteidigung.

5. John Anthony Brooks vs. Felix Uduokhai

In der Innenverteidigung herrscht ein intensiver Positionskampf. Viele unterschiedliche Varianten sind denkbar, dabei hat John Anthony Brooks wohl die besten Karten. 2017 verpflichtete Wolfsburg Brooks für rund 20 Millionen Euro von Hertha BSC, doch verletzungsbedingt stand der 25-Jährige nur in neun Bundesligaspielen auf dem Platz. Aber auch ein Brooks-Abgang ist noch nicht endgültig vom Tisch. 


Der 20-jährige Uduokhai könnte dann zum Nutznießer werden. Momentan probiert Labbadia ihn auch als Linksverteidiger aus. Der 19-jährige Paul Jaeckel dürfte wenig Einsatzchancen haben, eine Leihe ist vorstellbar. 

4. Jeffrey Bruma vs. Robin Knoche/ Marcel Tisserand

Derzeit umfasst der Kader 33 Spieler, darunter sechs Innenverteidiger. Jörg Schmadtke ist daher bereit, den einen oder anderen Spieler noch abzugeben. Jeffrey Bruma könnte gehen, auch wenn es laut Sportdirektor Jörg Schmadtke noch kein Angebot gibt. „Es gibt loses Interesse an Bruma. Ich habe aber nichts auf dem Tisch liegen, worüber ich entscheiden müsste", sagte er. Mit Marcel Tisserand und Robin Knoche stehen solide Alternativen bereit, die beide ihre Bundesligatauglichkeit nachgewiesen haben. Aktuell scheint Robin Knoche die Nase vorne zu haben. Während Tisserand an zwei Sehnenanrissen laborierte, überzeugte Knoche in der Schlussphase des Abstiegskampfs. 

3. Yannick Gerhardt vs. William

Yannick Gerhardt geht in sein drittes Jahr bei den "Wölfen". Bisher hat er in der Autostadt nur den Abstiegskampf kennengelernt. Zweimal setzte sich Wolfsburg haarscharf in der Relegation durch. Gerhardts Chancen auf einen Stammplatz sind gut, weil er viele Positionen bekleiden kann. Sollte Trainer Bruno Labbadia ihn als Linksverteidiger aufstellen, wäre sein Kontrahent wohl der Brasilianer William, der auch auf der rechten Seite gegen Paul Verhaegh um einen Stammplatz kämpft.

2. Felix Klaus vs. Admir Mehmedi

Felix Klaus wechselte im Sommer von Hannover 96, ist aber erst seit wenigen Tagen zurück im Training, da ihn eine Bauchmuskel-Verletzung zurückwarf. Admir Mehmedi kennt das Gefühl, von Verletzungen gebeutelt zu werden. „Gefühlt bin ich ein Neuzugang, weil ich fast kein Spiel gemacht habe“, meinte der Schweizer. Freiwillig verzichtete er auf die WM, um fit in die Vorbereitung mit Wolfsburg zu gehen. Zwar würde Mehmedi gerne im Zentrum auflaufen, aber auf dem Flügel scheinen seine Einsatzchancen größer zu sein. Zunächst muss er erstmal Klaus verdrängen.

1. Daniel Ginczek vs. Wout Weghorst

Im Sturm kämpfen zwei Neuzugänge um den vermutlich einzigen Startplatz. Der 1,97 Meter große Weghorst kommt mit der Empfehlung von 18 Toren aus 31 Spielen von AZ Alkmaar. Zudem lief er bisher dreimal für die Nationalmannschaft auf. Daniel Ginczek kam in der Saison 2017/18 auf sieben Treffer in 23 Spielen für den VfB Stuttgart. Sein großer Vorteil ist: Er kennt die Bundesliga.