Jean-Philippe Gbamin vom FSV Mainz 05 zählt zu den absoluten Leistungsträgern beim Bundesligisten. Ein Angebot für den ivorischen Nationalspieler war nur eine Frage der Zeit und Berichten der Bild zufolge soll es auch bereits erste Angebote über 30 Millionen Euro gegeben haben, doch die Verantwortlichen bei Mainz 05 sehen keinen Sinn darin, den Ivorer zu verkaufen.


Mainz 05 hat ein hohes Angebot für Jean-Philippe Gbamin von einem ungenannten Premier-League-Klub abgelehnt. Sportdirektor Rouven Schröder bestätigte gegenüber der ​Bildzeitung, dass der Bundesligist ein hohes Angebot eines Premier-League-Vereins erhalten habe, aber nicht die Absicht habe, den 22-Jährigen gehen zu lassen.


"Jean-Philippe ist nicht auf dem Markt", versicherte Schröder. "Auch wir haben gewisse Ansprüche und er ist eine fixe Säule in unseren Planungen für die neue Saison. Da gibt es auch kein Wenn und Aber!"

Borussia Dortmund v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Gbamin im Zweikampf mit Dortmunds Marco Reus


Wie das französische News-Outlet ​RMC Sport im Juni berichtete, war der FC Arsenal scharf auf auf den Ivorer, der den neuen Gunners-Chef Unai Emery beeindruckt hat. Nicht nur Schröder ist eindeutig gegen einen Verkauf des defensiven Mittelfeldspielers, auch der Vorstandsvorsitzende Stefan Hofmann ​sieht keinen Sinn darin Gbamin jetzt ziehen zu lassen:

"Es ist die einzig richtige Entscheidung, da jetzt konsequent zu bleiben. Nehmen wir fiktiv mal an, es würde uns jemand sogar 50 Millionen für ihn bieten. Da gingen dann erst mal 30 Prozent an die Steuer, wären also schon 15 Millionen weg. Der Markt gibt im Moment aber einfach keinen adäquaten Ersatz her!"


Gbamin kam 2016 vom Racing Club de Lens zu Mainz 05, unterzeichnete einen Fünfjahresvertrag und startete in der vergangenen Saison 29 Bundesligaspiele. Sein Debüt für die Elfenbeinküste gab er im Juni 2017, nachdem er zuvor Frankreich bis zur U21 vertreten hatte.