Emiliano Insua vom VfB Stuttgart will wieder argentinischer Nationalspieler werden. Bei einer Pressekonferenz kritisierte er die regelmäßigen Trainerwechsel. Vielleicht profitiert der 29-Jährige aber auch vom dürftigen Abschneiden der "Albiceleste" bei der WM.


Für Argentiniens Nationalmannschaft war es eine gebrauchte WM. Die Mannschaft und Trainer Jorge Sampaoli wurden nie wirklich warm miteinander. Die Mitspieler Lionel Messis schafften es viel zu selten, ihren Star ins Offensivspiel miteinzubinden. Besonders der Trainer gab eine ungünstige Außendarstellung ab. Darüber hinaus hält sich Messi weiterhin bedeckt, ob er weitermacht. Argentiniens Nationalmannschaft steht am Scheideweg.

Emiliano Insua könnte die schlechte WM womöglich in die Karten spielen. Der 29-Jährige ist zwar alles andere als ein Baustein für die ferne Zukunft, dennoch könnte er seinem Heimatland helfen mit seiner Erfahrung aus der spanischen, englischen sowie deutschen Liga. Seit 2015 spielt er für den VfB Stuttgart. In diesem Sommer haben die Verantwortlichen den auslaufenden Vertrag von Insua bis 2020 verlängert, vom Linksverteidiger scheinen sie überzeugt zu sein, obwohl er Konkurrenz bekommen hat mit dem 20-jährigen Borna Sosa von HNK Dinamo Zagreb.


Insua will bei der Copa America spielen


Sollte er sich im Duell mit dem Kroaten durchsetzen, wären die Argumente für eine Rückkehr in die Nationalmannschaft wieder auf Insuas Seite. "Mein Ziel ist die Rückkehr in die Nationalmannschaft, nächstes Jahr ist die Copa America, da will ich dabei sein", sagte Insua laut dem kicker. Fünf Länderspiele hat er bereits absolviert, etabliert hat er sich allerdings in der Vergangenheit nicht. Insua kritisierte außerdem die fehlende Konstanz in der Trainerfrage. "In den letzten drei, vier Jahren hatte der Verband zwei, drei Trainer. Fast alle sechs Monate änderten sich Ausrichtung und die Spieler", sagte er. 


Mittlerweile hat der Verband Sampaoli entlassen, obwohl dessen Vertrag ursprünglich bis zur WM 2022 laufen sollte. Insua wünscht sich wohl nichts mehr als einen Nationaltrainer mit längerer Verweildauer.