​Philipp Bargfrede gehört zu den treuesten Spielern in der Bundesliga. Seit zehn Jahren besitzt der defensive Mittelfeldspieler einen Profivertrag bei ​Werder Bremen und ist damit nach Frank Ribery (FC Bayern) und Fabian Lustenberger (Hertha BSC) in der Top 3 der Spieler, die am längsten bei einem Verein spielen. Zu diesem Anlass gab er ein Interview mit der SportBild.


Der 29-Jährige sagte: "Es hat bei Werder für mich einfach immer gepasst. Verein, Stadt, Umfeld, Familie. Natürlich macht es mich ein wenig stolz, dass ich so lange für diesen Verein spielen darf. Das ist heute schon außergewöhnlich." Und dabei schien es vor neun Jahren so, dass Bargfrede Werder verlassen werde. Einige Topklubs haben um die Dienste des damaligen Youngsters und U21-Nationalspieler gekämpft, doch dann verletzte sich Bargfrede und fiel lange aus. 


Bargfrede hätte kein Problem mit Europa 


Seitdem bestritt Bargfrede 205 Spiele für die Grün-Weißen und durfte trotz großer Konkurrenz bereits zwölfmal im internationalen Wettbewerb zum Einsatz kommen. "Der Verein hat um die Meisterschaft mitgespielt, war regelmäßig in der Champions League. Da haben hier viele gestandene Nationalspieler wie Torsten Frings, Per Mertesacker oder Claudio Pizarro gespielt", erklärte Bargfrede rückblickend, der kein Problem damit hätte, falls Werder in naher Zukunft wieder auf internationalen Parkett auftreten würde: "Ich würde mich dagegen jedenfalls nicht wehren", so Bargfrede. 

Doch bis es soweit ist, muss bei Werder einiges passen. Bargfrede erklärte: "Ich bin optimistisch. Wichtig für uns wird es sein, erst einmal einen konstanten Start hinzulegen." Und dann könnte man noch einmal über neue Ziele reden...