In den letzten Monaten gab es immer wieder Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Timo Werner, der sich bei ​RB Lepizig in den vergangenen beiden Jahren nicht nur in den Fokus der deutschen Nationalmannschaft gespielt, sondern auch bei zahlreichen europäischen Top-Vereinen Interesse geweckt hat. An einen Wechsel sei jedoch nicht zu denken, offenbarte er gegenüber dem kicker, viel mehr wolle er weiterhin bei den 'Roten Bullen' bleiben. Ein Hauptargument dafür sei der zukünftige Trainer.


​Im Juni sorgte Timo Werner selbst für neue Berichte über einen Abgang aus Leipzig, weshalb er in der Folge ​mit mehreren Klubs in Verbindung gebracht wurde - obwohl er zuvor betonte, dass ein Abschied keine Option sei


Auch einige Wochen nach der Schmach bei der Weltmeisterschaft in Russland hat der Angreifer noch immer klare Vorstellungen von seiner Zukunft. Zwar könne er nicht verhindern, dass er aufgrund seiner Leistungen das Interesse anderer auf sich ziehe, doch ein Wechsel sei speziell in diesem Jahr nie eine Option gewesen: "Nach der WM ist es umso besser für mich, bei RB Leipzig zu spielen, ich fühle mich hier auch einfach extrem wohl. Bei einem neuen Klub mit vier Wochen Verspätung ins Training einzusteigen, wäre sowieso nicht förderlich", sagte der 22-Jährige gegenüber dem kicker.

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  In 77 Einsätzen für Leipzig traf Werner 42 Mal - in den kommenden Jahren sollen noch viele Tore hinzukommen.



Zwar habe er nach dem Ende der vergangenen Saison "flüchtig" über seine Zukunft nachgedacht, wollte damit jedoch nicht allzu viel Zeit verschwenden. Stattdessen will er in der neuen Saison mit seinen Mannschaftskollegen erneut angreifen: "Ich habe noch zwei Jahre Vertrag, konzentriere mich voll auf das Fußballspielen und darauf, mit RB den größtmöglichen Erfolg zu haben und am besten wieder in die Champions League zu kommen."


Nagelsmann als großer Pluspunkt


Doch nicht nur, mit wem er auf dem Platz steht, sei für Werner eine entscheidende Frage gewesen. Auch Julian Nagelsmann, ​der im kommende​n Jahr das Traineramt in Leipzig übernehmen wird, habe bei seiner Entscheidungsfindung eine Rolle gespielt. Der 30-Jährige sei "in Deutschland mit der beste Trainer" auf dem Markt, mit dessen Verpflichtung man "ein Statement an die Liga" gesendet habe. Denn Werner weiß: "Viele andere wollten ihn auch."

In den Duellen gegen 1899 Hoffenheim gingen die Leipziger nur einmal als Sieger hervor, verloren allein die beiden Begegnungen in der abgelaufenen Saison mit 0:4 und 2:5. Der 22-Jährige weiß daher genau, was ihn erwartet, weshalb er verdeutlicht: "Wenn ich nicht vorzeitig verkauft oder rausgeschmissen werde, wäre es reizvoll, mit ihm auch noch einige Jahre zusammenzuarbeiten. Er kann uns als Team und junge Spieler sehr weit bringen."