Stefanos Kapino ist die neue Nummer zwei bei Werder Bremen, doch viel war am Anfang über die Modalitäten des Transfers nicht bekannt. Mein Werder hakte jedoch ein wenig bei Sportchef Frank Baumann nach, forschte zudem in den Medien aus Kapinos griechischer Heimat und enthüllte dabei das eine oder andere Detail.


Zunächst einmal freute sich Baumann über die Verpflichtung des 24-jährigen Torhüters: "Er bringt viel mit, ist ein großes Talent. Er hat schon in der Nationalelf gespielt und wurde in Griechenland gehypt. Wenn Jiri Pavlenka sich verletzt oder gesperrt ist, haben wir jetzt einen sehr guten Torwart hinten dran", wird der 42-Jährige zitiert.


Kapino habe man ohnehin schon länger "auf dem Schirm" gehabt, besonders im letzten Jahr sei er bereits im Gespräch gewesen. "Da hat es aus verschiedenen Gründen nicht geklappt, beziehungsweise haben wir uns für eine andere Lösung entscheiden" - die am Ende Jiri Pavlenka hieß.  

Doch wie viel investierten die Bremer in ihren neuen Ersatz-Keeper? Dem Vernehmen nach habe man 300.000 Euro an den englischen Zweitligisten Nottingham Forest, wo Kapino seit Februar dieses Jahres unter Vertrag stand, gezahlt - allerdings könne diese aufgrund von Bonuszahlungen auf insgesamt eine Million Euro ansteigen. Der Vertrag laufe zunächst bis 2020, allerdings bestehe die Option auf ein weiteres Jahr. "Das wäre eine vernünftige Laufzeit", kommentierte Baumann kryptisch.


Das griechische Portal ​contra.gr berichtet zudem davon, dass sich das Jahresgehalt auf 500.000 Euro belaufen soll. Zudem werde Nottingham bei einem Weiterverkauf an 15 bis 20 Prozent der erzielten Ablösesumme beteiligt. 


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Alles in allem klingt es nach einem günstigen Transfer, wenngleich sich die Verantwortlichen ohnehin keinen kostspieligen Neuzugang leisten können, nachdem man satte 15 Millionen Euro in Davy Klaassen investierte. So viel muss es aber auch gar nicht bei einem Torhüter sein, der lediglich als Backup geplant ist.