BONN, GERMANY - JULY 27: Jhon Cordoba of Koeln celebrates after scoring a goal with Christian Clemens of Koeln and Benno Schmitz of Koeln during the pre-season friendly match between 1. FC Koeln and 1. FSV Mainz 05 at Sportpark Nord on July 27, 2018 in Bonn, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Konkurrenzkampf beim FSV: Um diese Positionen wird bei den Mainzern gekämpft

Nachdem der FSV Mainz 05 in die Vorbereitung gestartet ist und die ersten Neuzugänge bereits hinzugestoßen sind, ergibt sich beim FSV ein Konkurrenzkampf aus den neuen Spielern, etablierten Profis und denjenigen, die eine eher enttäuschende Saison hinter sich haben und nun neu angreifen wollen. Dabei sind die Transferaktivitäten noch nicht sicher beendet.

1. Tor

Im Tor der Mainzer ergibt sich ein Konkurrenzkampf, da der routinierte Stamm-Torhüter René Adler aufgrund seiner Knieverletzung länger ausfallen wird. Florian Müller, Jannik Huth und Robin Zentner stehen nun als Kandidaten zur Verfügung. Einer wird als neue Nummer 1 in die Saison gehen.

2. Innenverteidigung

Stefan Bell und Alexander Hack hatten sich als Paar in der Innenverteidigung in der vergangenen Saison etabliert. Nun wird Hack die ersten Wochen der Saison aufgrund einer Verletzung verpassen. Die Chance für die Konkurrenz, sich einen Vorsprung zu erspielen bzw. zu trainieren? Moussa Niakhaté kam für sechs Millionen Euro aus Metz und dürfte somit nicht für die Bank vorgesehen sein. Auch Niko Bungert hat Chancen auf Einsätze, sollte er fit bleiben. 

3. Außenverteidigung

Während Donatis Verbleib nicht sicher ist, gibt es derzeit drei Außenverteidiger im Kader, die für Sandro Schwarz für die zwei Positionen in Frage kommen. Dies sind Daniel Brosinski, Gaetan Bussmann und Phillipp Mwene. Bussmann kehrte nach seiner Zeit beim SC Freiburg nach Mainz zurück, während Mwene vom neuen Drittligisten 1. FC Kaiserslautern ablösefrei verpflichtet worden war.

4. Zentrales Mittelfeld

Gbamin und Kunde werden die besten Chancen ausgerechnet, um als Sechser bzw. Achter für den FSV regelmäßig aufzulaufen. Gerade der 22-jährige Gbamin ist auch im Ausland heiß begehrt, soll im Falle des Verbleibs die Chefrolle in Mainz übernehmen. Im Hintergrund wollen Maxim (schwache Vor-Saison), Baku (überzeugte im Saisonendspurt 17/18) und Latza Einsatzzeit ergattern, zumal Latza dafür fit bleiben muss.

5. Offensives Mittelfeld

Hier hat Schwarz diverse Optionen zur Verfügung. Öztunali, Holtmann und Onisiwo müssen sich im Vergleich zur Vorsaison steigern, um wieder gesetzt zu sein. Denn de Blasis, der zuletzt überzeugte, die Mainzer aber offenbar verlassen will, sowie Quaison melden im Hintergrund ihre Ambitionen an. 

6. Angriff

Neben Muto und Ujah kann Schwarz zwei neue Gesichter für den Angriff begrüßen. Zum einen Aaron Seydel, der zuletzt nach Kiel zu Holstein ausgeliehen war. Zum anderen Jean-Philippe Mateta, der aus Lyon kam. Der 21-Jährige gilt als großes Talent. Ujah hingegen muss sich nach schwachen Leistungen im FSV-Dress steigern. Ob Muto das Trikot der Mainzer zum Saisonstart tragen wird, ist ebenso fraglich, denn der Japaner liebäugelt mit einem Engagement in der Premier League.