​​Amine Harit blickt auf sehr turbulente Wochen zurück. Nachdem der Marokkaner mit seinen Nationalmannschaftskollegen bei der Weltmeisterschaft in Russland schon nach der Gruppenphase die Segel streichen musste, war der Mittelfeldspieler des ​FC Schalke 04 nur wenige Tage später im Juni in einen folgenschweren Autounfall mit Todesfolge in Marrakesch verwickelt. Wie mehrere marokkanische Medien heute mitteilten, wurde der Urteilsspruch für den 21-Jährigen mittlerweile verkündet.


Unmittelbar nach dem Unfall, bei dem der Afrikaner einen 30-jährigen Fußgänger mit seinem Auto erfasste und tödlich verletzte, hatten die Behörden seines Heimatlandes Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den Star der 'Königsblauen' eingeleitet. Mittlerweile soll das Strafmaß für den Schalker gefunden worden sein.

Demnach soll der Mittelfeldakteur mit einer Bewährungsstrafe von vier Monaten noch relativ glimpflich davon gekommen sein. Darüberhinaus muss der Offensivspieler noch eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 750 Euro entrichten. In der Folge des Unfalls war Harit vorerst die Ausreise aus Marokko verweigert worden, seit nunmehr zwei Wochen befindet er sich aber wieder im Kreise seiner Teamkollegen.


Auch der Arbeitgeber des Spielmachers dürfte nun erst einmal kräftig durchatmen, hatte sich doch insbesondere Schalke-Manager ​Christian Heidel stets äußerst solidarisch gezeigt und seinem Spieler jede mögliche Unterstützung zukommen lassen. Inwiefern es dem sensiblen Edeltechniker gelingt, auch in den kommenden Wochen auf dem Rasen wieder befreit aufzuspielen, wird sich indes zeigen.