​Der japanische Nationalspieler Genki Haraguchi wird nach seinem Wechsel von Hertha BSC zu Hannover 96 zukünftig mehr auf der linken Außenbahn zum Einsatz kommen. "Wir wollen ihn in Positionen bringen, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass er Tore erzielen kann", begründete Hannover-Trainer André Breitenreiter die neue Position des 27-Jährigen. 


In diesem Sommer spielte Flügelspieler Genki Haraguchi noch als Stammspieler mit Japan bei der Weltmeisterschaft und konnte im Achtelfinale gegen den späteren WM-Dritten Belgien ein Tor erzielen. Wie auch bei seinen vorherigen Stationen bei Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC spielte Haraguchi auch bei der WM als Flügelspieler auf der rechten Seite. Bei ​Hannover 96 soll Haraguchi aber zukünftig vorwiegend über die linke Seite angreifen, um mit dem starken rechten Fuß in bessere Abschlusspositionen zu kommen.

Wie der Verein anlässlich der Ankunft von Haraguchi in Hannover am Wochenende in einer ​Mitteilung bekanntgab, soll der Japaner bei den 96ern auf der linken Seite eingeplant sein: "Er sieht sich auch selbst mehr als Spieler auf der linken Seite, der von dort ins Zentrum zieht, um dann torgefährlich zu werden. Wir wollen ihn in Positionen bringen, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass er Tore erzielen kann", so Trainer Breitenreiter. Nun sei man froh, den japanischen Nationalspieler für 4,5 Millionen Euro von der Hertha verpflichtet zu haben: "An Genki Haraguchi waren wir schon im Winter interessiert."


In der vergangenen Saison war der 27-Jährige an Aufsteiger ​Fortuna Düsseldorf verliehen und bereitete dort in 14 Zweitligaspielen vier Tore vor. Zuvor spielte Haraguchi vier Jahre bei ​Hertha BSC und stellte dort seine Bundesliga-Qualität unter Beweis. In Hannover dürfte der Japaner nun gegenüber von Ihlas Bebou als Stammspieler auf der linken Außenbahn eingeplant sein.