​Nach einer - angesichts der gestiegenen Ansprüche bei ​Borussia Mönchengladbach - eher mäßigen Saison, bereiten sich die 'Fohlen' unter ihrem Trainer ​Dieter Hecking derzeit auf die kommende Spielzeit vor. Dabei plant der Cheftrainer einige taktische Veränderungen an seinem Team vorzunehmen. Einer, der bei allen ​Defensivvarianten eine tragende Rolle spielen soll, ist Matthias Ginter. 


Der 18-fache Nationalspieler wechselte bereits zur Vorsaison an den Niederrhein und hatte nach seinem Abgang von Borussia Dortmund sofort einen Stammplatz inne. Dabei bildete er fast immer gemeinsam mit Jannik Vestergaard das Innenverteidiger-Duo der Gladbacher. Nach dem Abgang des Dänen in Richtung FC Southampton soll der Deutsche nun gemeinsam mit Nico Elvedi die Abwehrzentrale der Borussen bilden.

FC Schalke 04 v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Matthias Ginter ist der Abwehrchef von Borussia Mönchengladbach



Doch nicht nur an seinen neuen Nebenmann muss sich der 24-Jährige noch gewöhnen, auch die Systemanpassungen von Dieter Hecking müssen noch verinnerlicht werden. So lässt der erfahrene Fußballlehrer in der Vorbereitung gelegentlich zwar auch mit einer Dreierkette spielen, häufig setzt der 53-Jährige aber auf ein 4-3-3-System. In einem Gespräch mit der Rheinischen Post outete sich Ginter jedoch bereits als Fan der neuen Herangehensweise. "Mit der Doppel-Acht haben wir nicht nur mehr Optionen in der Offensive, sondern auch gegen den Ball. Wir können vielleicht öfter den Ball in der gegnerischen Hälfte erobern oder den Gegner stören. Das macht es auch der Defensive leichter", so der Verteidiger.


Da die Anpassungen im Mittelfeld auch ein offensiveres Aufrücken der Abwehrspieler nötig machen, gilt es in den nächsten Wochen an den Abläufen zu feilen. Dass er dabei mit Elvedi einen neuen Partner an seiner Seite hat, sieht der gebürtige Freiburger als kein Problem an. "Wir haben ja in der vergangenen Saison einige Male zusammengespielt. Es hat jetzt schon ganz gut geklappt", so der Rechtsfuß.