​Schalke-Manager Christian Heidel kann noch keinen neuen Stand bezüglich der Zukunft von Mittelfeldspieler Johannes Geis vermelden. Geis kenne die Situation und die Planungen des Trainers, aber es werde aber auch "niemand vom Hof geschickt". Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine Verhandlungen mit anderen Vereinen um einen Wechsel des Mittelfeldspielers. 


Angesprochen auf die Zukunft von Johannes Geis erklärte Manager Heidel im aktuellen Trainingslager: "Unser Trainer Domenico Tedesco redet mit jedem Spieler und sagt ihm, wie die Möglichkeiten sind. Im Moment ist Johannes Geis etwas hinten dran. Es wird bei uns niemand vom Hof geschickt. Geis weiß Bescheid – da muss man sehen, welche Schlüsse daraus gezogen werden", so Heidel gegenüber der ​WAZ. Dies deutet darauf hin, dass der zuletzt verliehene 24-Jährige keine große Rolle in den Kaderplanungen von Schalke-Trainer Tedesco spielt und den Verein verlassen darf. 


Allerdings betonte Manager Heidel auch, dass es noch keine Wechsel-Verhandlungen mit interessierten Klubs gebe: "Es gibt keinen neuen Stand." Der defensive Mittelfeldspieler Geis war in der letzten Saison an den FC Sevilla verliehen und besitzt auf Schalke noch einen Vertrag bis 2019, könnte im nächsten Jahr also ablösefrei gehen. Aktuell wird über einen Bundesliga-internen Wechsel von Geis spekuliert.

Geis war bereits im letzten Jahr von Tedesco aussortiert worden und daraufhin an Sevilla verliehen worden, wo der 24-Jährige insgesamt auf 20 Einsätze kam, aber keinen Stammplatz erringen konnte. Zuvor war Geis 2015 von ​Mainz 05 zu Schalke 04 gewechselt und hatte auf Schalke vor allem in der ersten Saison starke Leistungen gezeigt. In der Spielzeit 2015/16 machte der defensive Mittelfeldspieler 28 Bundesligaspiele für die Schalker und konnte dabei fünf Tore vorbereiten. 


Auf Schalke scheint Geis derweil aber keine Zukunft mehr zu haben, da nach den Abgängen von Leon Goretzka und Max Meyer die Mittelfeldspieler Omar Mascarell und Suat Serdar geholt wurden, sodass Geis noch hinter den beiden Neuzugängen sowie Nabil Bentaleb und Nachwuchstalent Weston McKennnie wohl nur Option Nummer fünf fürs zentrale Mittelfeld wäre.