Nach dem bitteren Abstieg aus der Bundesliga bereitet sich der ​Hamburger SV derzeit auf seine erste Saison in der zweiten Liga vor.​ Bei der Mission Wiederaufstieg wollte Trainer Christan Titz eigentlich auch auf seinen Linksverteidiger ​Douglas Santos bauen. Der Brasilianer könnte den HSV allerdings noch verlassen und zu einem Spitzenklub in der Bundesliga wechseln. Nach neuesten Informationen sollen die Hamburger mittlerweile eine Summe festgelegt haben, ab der sie ernsthaft über einen Transfer nachdenken würden.


Der mittlerweile 24-Jährige wechselte im Sommer 2016 für 6,5 Millionen Euro von Atletico Mineiro an die Elbe. Federführend bei dem spektakulären Deal war damals der Berater Volker Struth, der mit Hilfe des Vermögens von Investor Klaus-Michael Kühne den Transfer realisieren konnte. Eben jener Berater könnte nun aber auch an dem Abgang des Südamerikaners beteiligt sein. Der 52-Jährige soll nach Informationen der BILD von Douglas Santos engagiert worden sein, um einen Wechsel zurück in die Bundesliga zu ermöglichen.

Hatten die Hamburger bis zuletzt einen Abgang ihres Außenverteidigers noch kategorisch ausgeschlossen, sollen sie nun dem Vernehmen nach eine Schmerzgrenze festgelegt haben. Demnach haben die Vereinsboss intern entschieden, dass der Olympiasieger den Verein ab einer Ablösesumme von 25 Millionen Euro verlassen darf.


Da Kühne, der sich mittlerweile mit dem HSV überworfen hat, beim Verkauf des Linksfußes angeblich auf eine Rückzahlung seines Investments bestehen will, werden die 'Rothosen' bei ihren Forderungen auch in Zukunft wohl nicht viele Kompromisse eingehen. Mit dem ​FC Schalke 04 soll jedoch bereits ein potenzieller Abnehmer gefunden worden sein. Die 'Königsblauen' suchen nach der Verletzung von Bastian Oczipka dringend nach einem neuen Außenverteidiger - ob sie für den jungen Profi des HSV aber dennoch so tief in die Tasche greifen wollen, wird sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen.