Josuha ​Guilavogui wird immer wieder mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Auch in dieser Saison gibt es erneut Gerüchte um den Mittelfeldmann vom ​VfL Wolfsburg. Bei seiner Position als Sechser hat er plötzlich Konkurrenz bekommen.


Ignacio Camacho spielt genau wie Guilavogui auf der Postion im defensiven Mittelfeld - Bruno Labbadia steht vor der schweren Aufgabe, beide Akteure im Team unterzubringen. Beim Testspiel gegen Olympique Lyon hatte Camacho den Vorrang und Guilavogui musste zunächst als Achter agieren.


Das liegt dem Franzosen allerdings gar nicht. "Ich mag es nicht so sehr, auf der Acht zu spielen. Ich fühle mich besser als Sechser und es ist klar, dass ich auf der Position besser bin und größere Qualitäten habe. Ich habe auch nicht so viel Mut, nach vorn zu spielen, ich bevorzuge es, das Spiel zu organisieren", erklärte Guilavogui gegenüber dem Sportbuzzer.

FC Bayern Muenchen v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Mit Camacho streitet sich Guilavogui um einen Platz auf der Sechs



Als auch Trainer Labbadia im Spiel merkte, dass der 27-Jährige auf dieser Postion nicht gut klar kam, ließ er mit einer Doppelsechs spielen. Allerdings musste Guilavogui dann bereits in der 77. Minute runter vom Spielfeld. 


Dass der VfL zukünftig weiter mit einer Doppelsechs spielt, ist allerdings fraglich. Einer der beiden Profis wird wohl mit der Bank oder sogar einem Wechsel Vorlieb nehmen müssen. Interessenten gibt es sowohl für den Spanier, als auch für den Franzosen. Und auch Guilavogui weiß: "Wir sind zwei Sechser, dann muss der Trainer entscheiden."


Ein konkretes Interesse an dem französischen Wolfsburg-Star ​hat der FC Fulham. Allerdings wären die Wölfe wohl nur bei einem zweistelligen Millionen Betrag zu Gesprächen bereit. Doch der Franzose wäre für einen Wechsel bestimmt offen, wenn er bei Wolfsburg nur noch auf der Reservebank Platz hätte.