Nach einer überzeugenden ersten Saison nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga, bereitet sich das Team von ​Hannover 96 derzeit auf die kommende Spielzeit vor. Aufgrund der beiden Abgänge von Martin Harnik und Jonathas ruhen die Hoffnungen dabei weiterhin auf Angreifer ​Niclas Füllkrug. Im Rahmen des Trainingslagers am Wörthersee soll es daher zu Gesprächen über eine mögliche Vertragsverlängerung mit dem Stürmer kommen. Derzeit läuft das Arbeitspapier des gebürtigen Hannoveraners noch bis zum Sommer 2020.


Lange Zeit war auch ein möglicher Abgang des 25-Jährigen ein Thema gewesen. Doch selbst bei einem 16-Millionen-Euro-Angebot von Borussia Mönchengladbach legte Hannover-Boss ​Martin Kind ein Veto ein und so bleibt der Mittelstürmer den Niedersachsen vorerst erhalten. Bereits vor vier Wochen erklärte Manager Horst Heldt, dass man in den kommenden Wochen und Monaten mit dem Profi besprechen wolle, "wie wir die gemeinsame Zukunft gestalten wollen".

Hannover 96 v SV Werder Bremen - Bundesliga

Niclas Füllkrug will nach einer starken Saison in Zukunft besser verdienen



Nach Informationen der BILD soll dieser Zeitpunkt nun unmittelbar bevorstehen. So soll Füllkrug-Berater Gunther Neuhaus im Rahmen des Trainingslagers in Österreich zum Team stoßen und Gespräche mit den Offiziellen von 96 führen. Dabei hofft sein Schützling auf eine satte Gehaltserhöhung, schließlich hätte er bei einem Engagement in Gladbach um einiges mehr verdient als bis jetzt bei Hannover. So soll er dem Vernehmen nach eine Verdopplung seines Gehalts anstreben, dass aktuell bei 80.000 Euro im Monat liegt.


Angesichts der 14 Treffer seines Schützlings in der vergangenen Saison sieht sich Neuhaus dabei in einer guten Verhandlungsposition. "Wir stehen einem neuen Vertragsangebot offen gegenüber. Aber wir haben auch eine gewisse Erwartungshaltung, nachdem 96 ein Angebot eines anderen Klubs in zweistelliger Millionen-Höhe abgelehnt hat", so der Berater gegenüber der BILD. Für die Hannoveraner könnten es also ziemlich komplizierte Tage werden, hatte Kind doch erst unlängst verkündet, man wolle Personalkosten einsparen. Ihren besten Offensivspieler vor den Kopf stoßen, wollen sie aber wohl äußerst ungern.