​Nils Petersen war in der letzten Saison der beste deutsche Torschütze der Bundesliga und schaffte es sogar in den vorläufigen WM-Kader, dennoch gibt es im Verein auch für ihn Konkurrenz. Im kicker- Interview spricht er über den Konkurrenzkampf.


Nils Petersen steht schon seit einigen Wochen wieder mit dem​ SC Freiburg auf dem Trainingsplatz. Dort konnte er auch schon gleich seine neuen Kollegen Dominique Heintz, Jerome Gondorf und Luca Waldschmidt kennenlernen. Die Verpflichtungen, die der Verein getätigt hat, findet er gut: "Es ist positiv für uns, dass wir früh drei potenzielle Stammspieler verpflichtet haben. Das erhöht den Konkurrenzdruck."


Doch auch andere Spieler aus seiner Mannschaft lobt er: "Spieler wie Schwolow, Stenzel, Kübler oder Haberer haben durch die Erfahrung im überstandenen Abstiegskampf auch nochmal einen Schritt gemacht."


Insgesamt hofft Petersen damit auf den Klassenerhalt mit Freiburg, ist aber dennoch "vorsichtig und will im Winter nicht mit zehn Punkten dastehen und feststellen müssen, dass er im Sommer erzählt habe, wie schön alles ist".

Sport-Club Freiburg v FC Schalke 04 - Bundesliga

Florian Niederlechner fehlte dem SC Freiburg seit Oktober, kann aber ab dieser Saison wieder voll durchstarten. 



Doch nicht nur um den Klassenerhalt muss der 29-Jährige im nächsten Jahr kämpfen: "Ich muss auch um meinen Platz kämpfen, dadurch, dass Flo (Niederlechner, Anm. d. Red.) zurück ist." Niederlechner kehrte nach einer langen Verletzungsphase wieder ins Training der Freiburger zurück. 


Petersen erwartet einen harten Konkurrenzkampf, trotz der engen Freundschaft der beiden: "Flo versucht auch, vorne seinen Platz zu erhaschen und wenn wir nur mit einem Stürmer spielen, versucht er auch, mich auszustechen."


Doch auch andere Spieler mausern sich immer mehr zum Konkurrenten um die Sturmspitze: "Tim Kleindienst hat an den beiden letzten Spieltagen der vorigen Saison zwei Tore gemacht, Lucas Höler hatte den Dosenöffner gegen Köln."

Sport-Club Freiburg v 1. FC Koeln - Bundesliga

Nils Petersen konnte in der letzten Saison 15 Tore für Freiburg schießen. 



Petersen sieht aber auch die Vorteile von so vielen guten Stürmern: "Ich bin vorsichtig, freue mich aber, dass andere für Tore gut sind, weil man sich letzte Saison phasenweise danach gesehnt hat, dass die Tore verteilt werden. Hauptsache, wir steigen nicht ab."


"Aber natürlich hoffe ich, dass ich meinen Platz behalten werde", betont der deutsche Nationalspieler.