Nach dem gescheiterten Wechsel von Antoine Griezmann steht beim FC Barcelona die Verpflichtung von Adrien Rabiot ganz oben auf der Agenda. ​Der französische Mittelfeld-Dirigent möchte laut Mundo Deportivo ebenfalls unbedingt zum spanischen Top-Klub wechseln. Erstmals gab es nun zu dieser Thematik eine Stellungnahme von PSG-Cheftrainer Thomas Tuchel.


Am Sonntag äußerte sich der ehemalige BVB-Coach zu vielen Personalfragen, Tuchel sprach dabei unter anderem die Situation Rabiots an. Auf der Pressekonferenz in Singapur stellte er klar, dass er den 23-jährigen Nationalspieler halten möchte: "Ich bin überzeugt, dass Adrien noch viel in diesen Club bringen kann. Er weiß, was ich will."

​​Tuchel gab aber zugleich zu, dass ein Abgang Rabiots in diesem Sommer noch zustande kommen könnte: "Wir alle kennen seine vertragliche Situation. In diesem Fall ist es die Sache des Spielers, eine Entscheidung zu treffen." Der Vertrag Rabiots bei Paris Saint-Germain läuft bis zum Sommer 2019.


Der Druck scheint jedenfalls derzeit einzig auf Rabiot zu steigen. Laut Mundo Deportivo befürchtet er dasselbe Szenario wie bei Willian, bei dem sich die Katalanen nicht mit dem FC Chelsea einigen konnten. Deshalb schlug man bei der Alternative Malcom zu. Für Rabiot hat der Verein ebenfalls Alternativen im Blick: Steven Nzonzi gilt als der konkreteste Kandidat für eine Verpflichtung, falls es mit Rabiot nicht klappen sollte.