​Der ​1. FSV Mainz 05 gab in diesem Sommer mit Suat Serdar und Abdou Diallo zwei absolute Leistungsträger ab. Zumindest spülte der Verkauf der beiden Stars jede Menge Geld in die Kassen der Domstädter und so sucht Sportchef ​Rouven Schröder aktuell nach Verstärkungen. In den Fokus der Mainzer soll dabei nun angeblich Aaron Caricol geraten sein.


Der 21-Jährige steht derzeit beim spanischen Erstligisten Espanyol Barcelona unter Vertrag und kam in der abgelaufenen Spielzeit in La Liga auf 32 Einsätze. Spätestens nach seinen starken Auftritten für die Katalanen gilt der Spanier in seinem Heimatland als eines der vielversprechendsten Talente auf der Position des linken Verteidigers. Dieses Potenzial blieb auch den Beobachtern in Deutschland nicht verborgen und so soll nach Informationen des Senders RAC1 der 1. FSV Mainz 05 bereits ein Angebot abgegeben haben.

Dem Bericht zufolge sollen die Mainzer bereit sein, acht Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Wie der spanische Journalist Gerard Costafreda jedoch in Erfahrung gebracht haben will, soll die Ablöseforderung der Spanier zwischen zehn und zwölf Millionen Euro liegen. Konkurrenz könnten die 05-er nun jedoch ausgerechnet aus der Bundesliga bekommen, da sich dem Vernehmen nach auch der VfL Wolfsburg um den fünffachen spanischen U21-Nationalspieler bemüht.


Ein Abgang aus Espanyol könnte für den Youngster derzeit ziemlich lukrativ erscheinen, schließlich wurde er gegen Ende der abgelaufenen Saison von seinem routinierten Teamkollegen Didac Vila aus der Stammelf verdrängt. Bei den Mainzern hingegen, hätte er mit Sicherheit gute Chancen sich zu etablieren, da derzeit Trainer ​Sandro Schwarz mit Gaetan Bussmann nur ein klassischer linker Außenverteidiger zur Verfügung steht. In der Vergangenheit setzte der deutsche Fußballlehrer daher zumeist auf den gelernten Rechtsverteidiger Daniel Brosinski.