​Henrikh Mkhitaryan hat anderthalb Jahre bei ​Manchester United unter Jose Mourinho gespielt, bevor er zum ​FC Arsenal wechselte. Gegenüber der Sun (via ​SportBildspricht er jetzt über die Unterscheide der beiden Clubs und kritisiert seinen Ex-Coach Mourinho.


Mkhitaryan verließ im Sommer 2016 die Bundesliga. Von seinem vorherigen Verein ​Borussia Dortmund wechselt er zu Manchester United, wo er sich viel Spielzeit und mehr Titel erhoffte. Doch auf viele Spielminuten kam der 29-Jährige nie.


In die defensive Spielweise von Jose Mourinho passte der Offensivmann nicht rein und saß deswegen öfter auf der Bank. In seiner letzten Saison bei ManUnited stand er kein einziges mal über die vollen 90 Minuten auf dem Platz.


Daraus zog der Ex-Dortmunder dann seine Konsequenzen und wechselte im Januar 2018 zum FC Arsenal. Und dort konnte er direkt wieder aufblühen. Gemeinsam mit seinem alten BVB-Kollegen Pierre-Emerick Aubameyang versprüht er wieder die Offensiv-Power, die man von ihm kannte.

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Die zwei Ex-Dortmunder blühen bei Arsenal gemeinsam auf.


Doch nicht nur die Spielweise bei Arsenal hat Mkhitaryan gleich überzeugt, sondern auch die Atmosphäre: "Vom ersten Tag an habe ich die Wärme im Team gespürt. Es ist hier wie in einer Familie, in der sich jeder um jeden sorgt. Die Philosophie, die Art des Spielens, der Verein... alles ist völlig anders. Es ist wie eine neue Seite im Buch meines Lebens."


Rückblickend findet er über seinen Ex-Coach Mourinho nicht solche positiven Worte: "Natürlich war die Zeit schwierig für mich und einige Dinge waren nicht so, wie ich es mir gewünscht habe. Aber im Leben muss man mit allem klar kommen, ob gut oder schlecht, also habe ich einfach weitergemacht. Und nun schaue ich auf ein neues Kapitel."


Doch auch bei Arsenal muss der 29-Jährige jetzt wieder zittern. Ab der nächsten Saison trainiert Unai Emery die Gunners und nicht mehr Arsene Wenger. Doch Mkhitaryan gibt sich optimistisch: "Es ist noch zu früh, um sagen zu können, wie wir unter Unai Emery spielen werden, aber der Klub wusste, dass er offensiven Fußball spielen lässt – daher haben sie ihn geholt."


Insgesamt zieht der Armenier für sich ein Fazit: "Alles bei Arsenal ist völlig anders als bei Manchester United. Was ich sagen kann, ist, dass ich bei Arsenal zufriedener bin, als ich es bei Manchester war.“