​​Juventus Turin konnte vor wenigen Wochen mit der Verpflichtung von ​Cristiano Ronaldo für Aufsehen sorgen. Mit Hilfe des portugiesischen Superstars will das Team von Trainer ​Massimiliano Allegri in der kommenden Saison auch in der Champions League angreifen. Einer der sich bei dem italienischen Serienmeister nicht durchsetzen konnte, ist Rolando Madragora. Um in der Serie A Fuß fassen zu können, wechselt der Mittelfeldspieler nun daher zu Udinese Calcio. Eine Rückkehr zur 'Alten Dame' ist jedoch nicht ausgeschlossen.


Mit viel Vorschusslorbeeren wechselte der mittlerweile 21-Jährige im Januar 2016 für acht Millionen Euro vom FC Genua zu Juve, wurde aber direkt bis zum Saisonende an Delfino Pescara ausgeliehen. Im Sommer 2017 folgte eine erneute Ausleihe, dieses Mal an den FC Crotone, und so kam der zentrale Mittelfeldspieler insgesamt lediglich auf einen Einsatz für die Turiner.

In der vergangenen Saison konnte der 21-Jährige bei Crotone jedoch unter Beweis stellen, dass er durchaus in der Lage ist, sich in der ersten italienischen Liga zu behaupten und war mit 36 Einsätzen eine unumstrittene Stammkraft. Durch seine starken Leistungen machte er Udinese Calcio auf sich aufmerksam, die sich nun mit Juventus auf einen Wechsel verständigen konnten. So legt Udinese stolze 20 Millionen Euro auf den Tisch, die jedoch in vier Raten über die kommenden vier Jahre hinweg fällig werden. Damit wird der Youngster zum mit Abstand teuersten Spieler in der Geschichte von Udinese. 


Im Gegenzug sicherte sich der amtierende italienische Meister eine Rückkaufoption, die bis zum Ende der Saison 2019/2020 gezogen werden müsste. Die Rückholaktion wäre jedoch alles andere als billig, da die Ablöse in diesem Fall 26 Millionen Euro betragen würde. Kommt es jedoch dazu, dass Madragora vor Ablauf dieser Frist zu einem anderen Verein wechselt, erhält Juve mindestens 200.000 Euro. Beträgt die Ablösesumme jedoch mehr als 20 Millionen Euro erhält die 'Alte Dame' 50 Prozent des Transfergewinns.