​Borussia Dortmund will mit Lucien Favre auf der Trainerbank an erfolgreichere Zeiten anknüpfen. Der Schweizer ist als akribischer Arbeiter bekannt, der großen Wert auf die defensive Stabilität legt. Der 60-Jährige steht jedoch auch für attraktiven und schnellen Offensivfußball, was Mario Götze sehr entgegenkommen dürfte. Der WM-Held von 2014 lobte seinen neuen Übungsleiter in den höchsten Tönen.


Am Donnerstag kehrte der BVB von seiner neuntägigen US-Tour zurück. In Übersee bestritten die Schwarz-Gelben im Rahmen des International Champions Cups gegen ​Manchester City (1:0), den ​​FC Liverpool (3:1) und ​Benfica Lissabon (5:6 n. Elfmeterschießen) drei Testspiele, bei denen die Handschrift von Favre bereits zu sehen war. Der Schweizer setzte auf eine 4-1-4-1-Formation, bei der Götze einen der beiden Plätze im offensiven Mittelfeld einnahm. 

"Für uns ist es wichtig, dass wir uns wohlfühlen in dem System. Das ist gegeben", wird der 26-Jährige von Goal zitiert. Das neue System kommt Götze offenbar sehr entgegen. In den Testspielen bestätigte der Weltmeister seine beachtliche Frühform und lieferte überzeugende Vorstellungen ab. Während der US-Tour erzielte der Offensivspieler einen Treffer selbst und war an zwei weiteren direkt beteiligt.


Unter Favre scheint Götze wieder an alte Glanzzeiten anknüpfen zu können. Von der Arbeit seines neuen Übungsleiters zeigte sich der Ex-Münchner begeistert. "Ich finde es überragend, wie er die Dinge angeht", erklärte Götze vor dem Abflug nach Deutschland. "Ich freue mich auf das, was jetzt kommt – auch auf die Saison", betonte der 63-fache Nationalspieler. Die erste Pflichtpartie der neuen Spielzeit steht am 20. August auf dem Programm. In der ersten Runde des DFB-Pokals treffen die Schwarz-Gelben auf die ​SpVgg Greuther Fürth