Takashi Usami zeigte für die Blue Samurai bei der WM in Russland eine starke Leistung. Nach seinem Urlaub hätte der 26-Jährige gestern wieder in Augsburg zum obligatorischen Leistungstest antreten müssen. Doch der Japaner sagte dem Verein aus privaten Gründen ab und verweilt noch immer in der Heimat. Der Grund könnte das gestörte Verhältnis zu seinem Arbeitgeber sein. 


Nach Informationen der Bild sieht Usami seine Zukunft nicht beim FC Augsburg. Der Japaner wurde für die vergangene Saison zu Fortuna Düsseldorf ausgeliehen und war maßgeblich am Aufstieg der Fortunen in die Bundesliga beteiligt. 


Bei den bayerischen Schwaben spielt Usami keine Rolle mehr und wird wohl auch nicht mehr zum Einsatz kommen. Paradoxerweise wollen die Augsburger ihn dennoch nicht ziehen lassen und das, obwohl er sich in Düsseldorf sehr wohlfühlt. "Seit einem Jahr gab es zwischen mir und Augsburg kein Gespräch über meine sportliche Zukunft. Ich weiß bis heute nicht, ob sie mit mir planen", so Usami.

Japan v Poland: Group H - 2018 FIFA World Cup Russia

Polens Grzegorz Krychowiak (l.) im Lauduell mit Takashi Usami


Usami weiter: "Die Augsburger wissen, dass ich nur zu Fortuna wechseln will – und zu keinem anderen Verein. Ich fühle mich in Düsseldorf sportlich und privat sehr wohl. Wenn der Wechsel klappt, ist das für alle Seiten die beste Lösung."


Gespräche zwischen Augsburg und Düsseldorf sollen seit geraumer Zeit laufen. Die Fortuna bietet offenbar rund 1,25 Millionen Euro Ablöse plus Bonuszahlungen bei erfolgreichem Klassenerhalt. Die FCA-Verantwortlichen sollen aber beharrlich auf ihre Drei-Millionen-Euro-Vorderung pochen. Usamis Nicht-Anwesenheit könnte die Position der Düsseldorfer nun stärken.