​Jiri Pavlenka spielt zwar erst seit einer Saison bei ​Werder Bremen, überzeugte in der abgelaufenen Spielzeit jedoch so stark, dass er bei großen Klubs auf dem Zettel landete. Groß ist die Sorge um einen Abgang des Torhüters deshalb im Fanlager der Grün-Weißen. Doch Trainer Florian Kohfeldt kann die Fans beruhigen und plant langfristig mit dem Schlussmann. 


Im Anbetracht der Tatsache, dass Werder an diesem Wochenende laut übereinstimmenden Medien einen neuen zweiten Torhüter präsentieren wird, äußerte sich Kohfeldt. Er sagte gegenüber Mein Werder: "Es kommt kein Torwart, von dem wir sagen, dass wir ihn jetzt aufbauen und er im nächsten Jahr die neue Nummer eins ist."


Pavlenka noch zwei Jahre Werderaner 


Aussagen, die verwundern. Medien und Fans rechneten fest damit, dass ein Mann kommt, der in der kommenden Saison bereit dafür wäre, falls Pavlenka den Verein verlasse. Doch soweit soll es gar nicht kommen. Kohfeldt erklärt: „Wir gehen nicht davon aus, dass Pavlenka nächsten Sommer geht. Es ist eher der Plan, dass er in zwei Jahren geht. Das ist mit Pavlenka besprochen, so ist auch seine eigene Planung."


Worte, die Balsam für die Seele aller Werder-Fans sind. Der tschechische Nationalspieler hatte im vergangenen Sommer mit guten Leistungen einen großen Anteil daran, dass Werder wenig Gegentore kassiert hat und somit schon frühzeitig aus dem Abstiegskampf raus war. Wer weiß: Vielleicht bleibt "Pavlas" noch länger, als nur die zwei Saisons - dann müsste Werder aber wohl Europa League spielen.