Benedikt Höwedes wird Schalke 04 wohl erneut verlassen. Der Weltmeister und Ex-Kapitän steht offenbar vor einem Wechsel ins Ausland. Mehrere europäische Klubs zeigen Interesse.


Jetzt soll alles ganz schnell gehen. Höwedes ist zwar erst vor kurzer Zeit von seiner Leihgabe an Juventus Turin zurückgekehrt, doch der nächste Abschied des 30-Jährigen naht.

Die Gelsenkirchener haben weiter keine Verwendung für ihren ehemaligen Kapitän und wollen ihn am liebsten noch vor dem Aufbruch ins Trainingslager am Sonntag abgeben. Wie die Bild berichtet, könnte nun alles ganz schnell gehen.

Schalke 04 Training Session

Derzeit zurück auf Schalke, bald aber wohl wieder weg: Ex-Kapitän Benedikt Höwedes


Der 30-jährige Innenverteidiger präferiert einen Wechsel ins europäische Ausland. Mit seinem neuen Verein möchte er auch international vertreten sein. Bisherige Interessenten hatten jedoch ihre Zweifel, ob Höwedes denn fit genug ist. Schließlich kam er bei Juve in der vergangenen Spielzeit nur auf drei Einsätze, fehlte häufig verletzt und verpasste auch deshalb den Sprung in den deutschen WM-Kader. Auch sein Jahresgehalt von vier Millionen Euro schreckte anscheinend den ein oder anderen Klub ab.


Seine Flucht begann schon letztes Jahr, als ihm Trainer Domenico Tedesco die Kapitänsbinde entzog und seinen Stammplatz hinterfragte. Mit dieser Entscheidung stieß er allerdings auf einen wunden Punkt vieler Fans, die ihn anschließend mit Sprechchören und Banner feierten.

Doch auch das konnte den ehemaligen Weltmeister von 2014 nicht zum Verbleib überzeugen, weshalb er für ein Jahr nach Juve wechselte.


Glaubt man den Gerüchten, so sind die Verantwortlichen trotz anfänglicher Komplikationen optimistisch, dass Höwedes noch vor dem Trainingslager einen neuen Verein finden wird. Bislang gab es zwar noch keinen Interessenten, der Höwedes von einem erneuten Abgang von seinem Jugendklub überzeugen konnte. Nun soll es aber einen nicht genannten Verein geben, bei dem sich Höwedes seine Zukunft vorstellen kann. Die Zeichen stehen also auf einen erneuten Abschied von Königsblau.