MUNICH, GERMANY - MAY 12: Head coach Tayfun Korkut of Stuttgart looks on during the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and VfB Stuttgart at Allianz Arena on May 12, 2018 in Munich, Germany. (Photo by TF-Images/Getty Images)

Karten neu gemischt - Die 5 härtesten Konkurrenzkämpfe beim VfB Stuttgart

Kaum ein anderer Bundesligist war in diesem Sommer auf dem Transfermarkt so aktiv wie der VfB Stuttgart. Durch die zahlreichen Neuzugänge hat Trainer Tayfun Korkut gleich auf einigen Positionen die Qual der Wahl.

1. Kampf um Plätze in der Innenverteidigung

Besonders intensiv ist der Konkurrenzkampf in der Abwehrzentrale. Bleibt Benjamin Pavard dem VfB in der kommenden Saison erhalten, stehen den Schwaben nach der Verpflichtung von Marc-Oliver Kempf und der Vertragsverlängerung von Holger Badstuber gleich fünf Innenverteidiger zur Verfügung. Im Falle eines Pavard-Verbleibs soll Marcin Kaminski zwar noch weichen, bleibt Tayfun Korkut aber bei seinem favorisierten 4-4-2-System, müssten dennoch zwei starke Verteidiger wahrscheinlich auf der Bank Platz nehmen. Die besten Karten für die Stammelf haben derzeit Holger Badstuber und Benjamin Pavard.

2. Linker Verteidiger: Borna Sosa fordert Emiliano Insua heraus

Unter Korkut war Emiliano Insua zuletzt absolut gesetzt und verpasste in der Rückrunde kein einziges Spiel. Als Belohnung wurde der Vertrag des Argentiniers im Anschluss bis 2020 verlängert. Mit Borna Sosa verpflichteten die Stuttgarter nun jedoch einen hochtalentierten Außenverteidiger, der den Routinier auf der linken Seite fordern wird. Aktuell hat Insua aber wohl noch die Nase vorn.

3. Rechter Verteidiger: Pablo Maffeo drängt in die Startelf

Für stolze neun Millionen Euro Ablöse wechselte Pablo Maffeo im Sommer von Manchester City an den Neckar. Der talentierte Außenverteidiger soll auf der Position des rechten Verteidigers in Zukunft Akzente setzen. Bislang war Andreas Beck in dieser Rolle zumeist die erste Wahl gewesen, insbesondere die offensiven Qualitäten des jungen Neuzugangs sprechen jedoch für eine Wachablösung.

4. Zentrales Mittelfeld: Wird Castro sofort zur festen Größe?

Mit Gonzalo Castro konnten die Stuttgarter einen sehr erfahrenen Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund loseisen. Der ehemalige Dortmunder könnte der ideale Partner für den gesetzten Santiago Ascacibar sein. Doch auch Dennis Aogo rechnet sich weiterhin gute Chancen auf einen Platz auf der Doppelsechs aus. Je nachdem, ob sich die Schwaben auf der rechten Außenbahn noch verstärken werden und angesichts der noch nicht sicheren taktischen Ausrichtung, wäre es auch denkbar, dass der Kapitän Christian Gentner wieder zentraler eingesetzt wird. Zudem hofft auch Daniel Didavi auf einen Platz im Mittelfeld.

5. Stumpartner für Gomez gesucht: Gonzalez sammelt Argumente

Noch ist unklar, ob Korkut auch in der kommenden Saison auf eine Doppelspitze setzen wird. Auch eine Variante mit einer alleinigen Spitze und zwei offensiven Außen ist möglich. Während Torjäger Mario Gomez so oder so gesetzt sein wird, konkurrieren gleich mehrere Offensivkräfte um einen Platz an seiner Seite. Neben Anastasios Donis und Chadrac Akolo werden dabei besonders Neuzugang Nicolas Gonzalez gute Chancen eingeräumt, zumal der junge Argentinier zuletzt auch bei einem Testspiel mit einem Tor per Fallrückzieher aufhorchen ließ.