​Die Weltmeisterschaft in Russland musste Arturo Vidal aufgrund der verpatzten Qualifikation mit Chile von der heimischen Coach aus beobachten. Auch ins Mannschaftstraining des FC Bayern München konnte der defensive Mittelfeldspieler nach einer Knieverletzung nicht wieder einsteigen. Doch während der Spieler selbst gerade auf dem Platz nicht von sich reden machen kann, kursieren weiterhin viele Gerüchte um einen möglichen Abgang aus München.


Da der 31-Jährige nach seiner Operation am Knie noch nicht wieder bei einhundert Prozent ist, verzichten die Bayern bei ihrer ​USA-Reise auf die Dienste des zentralen Mittelfeldspielers. Die Zeit in Deutschland soll der kampfstarke Mittelfeldmotor dafür nutzen, sich wieder auf Vordermann zu bringen. Doch neben seinem Fitnesszustand beschäftigt sich der Südamerikaner auch mit seinen nächsten Schritten in der Karriereplanung.

Laut Informationen des chilenischen Portals ahoranoticias.cl soll sich Vidal-Berater Fernando Felicevich derzeit in München aufhalten, um Verhandlungen mit der Führungsspitze der Bayern zu führen. Der Vertrag des Rechstfußes bei den Münchenern läuft im Sommer 2019 aus und es sollen sich bereits mehrere Interessenten für den erfahrenen Profi gefunden haben.


So soll angeblich Inter Mailand bereit sein bis zu 30 Millionen Euro für den Mittelfeldspieler auf den Tisch zu legen. Nach Angaben der Corriere dello Sport soll Inters Technischer Direktor Piero Ausilio bereits Kontakt zu den Bayern aufgenommen haben. Auch Manchester United soll an einer Verpflichtung interessiert sein. 


Der Abgang von Vidal wäre insofern keine große Überraschung, da der Rekordmeister derzeit mit einem Überangebot von zentralen Mittelfeldspielern zu kämpfen hat und der neue Trainer Niko Kovac gerne mit einem kleineren Kader arbeiten möchte.