​Franck Ribery möchte das beste aus seiner neuen Rolle beim FC Bayern machen und als Mentor für die jungen Spieler im Kader des Rekordmeisters fungieren. Mit 35 Jahren ist der französische Flügelspieler der älteste Spieler im Kader der Bayern. Deshalb wolle Ribery als "eine Art großer Bruder" auftreten und den Youngstern helfen. 


Nach der Rückkehr von Leihspieler Serge Gnabry, dem überstandenen Syndesmosebandriss von Kingsley Coman und nicht zuletzt aufgrund seines eigenen Alters dürfte auf Flügelspieler Franck Ribery in der kommenden Saison eher die Rolle des Ersatzspielers zukommen. Dieser sieht der 35-Jährige, dessen Vertrag im kommenden Sommer ausläuft, allerdings entspannt entgegen: "Ich unterstütze die Mannschaft, wo es geht. Und es ist ja so: Ich habe immer die jungen Spieler gemocht. Ich bin eine Art großer Bruder für sie. Ich bin da, um ihnen zu helfen", sieht Ribery gegenüber der ​Abendzeitung München das Positive in seiner Funktion als ältester Spieler des Kaders.

Außerdem sieht Ribery trotz seines Alters noch immer seinen großen Wert für den FC Bayern: "Ich höre seit Jahren, dass es bei mir weniger werden soll. Ich habe bis jetzt immer meine Antwort auf dem Platz gegeben. Solange ich gesund bin, mich gut fühle, glücklich bin, kann ich der Mannschaft immer noch was geben." Dabei hat der Franzose den Vorteil, seine abnehmende Grundschnelligkeit mit herausragenden technischen Fähigkeiten und seinem guten Dribbling wettmachen zu können. 


Deshalb solle sein letztes Vertragsjahr noch "ein großes Jahr" beim ​FC Bayern werden. Vor allem freut sich Ribery auf die Arbeit mit dem neuen Trainer Niko Kovac. Ihm gefällt die Mentalität des jungen kroatischen Trainers mit Bayern-Vergangenheit: "Er ist ein Gewinner-Typ, auch sein Bruder Robert tickt so. Beide haben eine starke Mentalität. Sie lieben die Arbeit, das Gewinnen, und sie haben wichtige Prinzipien und Werte, die sie leben. Sie sind geradeaus. Diese Art gefällt mir, das passt zu mir", so Ribery. Deshalb will der achtfache deutsche Meister und Europas Fußballer des Jahres aus dem Champions-League-Siegjahr 2013 auch mit 35 Jahren noch einmal richtig angreifen.