​RB Leipzig geht die neue Saison mit einigen jungen und hoch veranlagten Neuverpflichtungen an. Einer von ihnen ist Nordi Mukiele, der für 16 Millionen Euro aus Montpellier kam. Trotz seiner 20 Jahre hat der Franzose gute Chancen auf einen Stammplatz in der neuen Spielzeit. Dennoch kritisierte ihn Coach Ralf Rangnick nach dem 7:0-Testspielsieg gegen den FC Grimma für seine Fitness. 


Auch wenn sich Rangnick laut eigener Aussage grundsätzlich "keine Gedanken" über Mukiele mache, müsse ​der junge Neuzugang bis zum Saisonstart noch zulegen. "Aber er muss richtig fit werden", erklärte der RB-Coach nach dem Test gegen Grimma. Die Sommerpause über habe er sich nicht wirklich fit gehalten, wie Rangnick laut Sportbuzzer kritisierte. "Er, aber auch noch ein, zwei andere haben es nicht ganz so ernst genommen im Sommer mit den Hausaufgaben. Wahrscheinlich kannte er das von Montpellier noch nicht so. Deswegen muss er noch ein bisschen was nachholen." 


Dass Mukiele ein großes Talent ist, daran zweifelte jedoch auch der ehemalige Trainer des FC Schalke 04 und Hannover 96 nicht: "Er hat großes Potenzial."


Während Mukiele in körperlicher Topform also durchaus als Stammspieler in ​Leipzig durchstarten könnte, sieht die Lage bei Offensiv-Allrounder Massimo Bruno derweil ganz anders aus. "Er trainiert momentan normal bei uns mit, deswegen haben wir ihn auch eine Halbzeit spielen lassen", erklärte Rangnick. Seine Zukunft scheint dennoch aber nicht bei den Sachsen zu liegen, wie er durchblicken ließ. "Aber wenn die Nationalspieler und der ein oder andere Neuzugang noch dazukommen, dann kann ich mir nicht so richtig vorstellen, dass er bei uns nochmal in der Bundesliga zum Zug kommt." Dem 24-jährigen Belgier fehle es laut Aussage seines Trainers vor allem an "Dynamik und Physis", um sich bei den "Bullen" zu etablieren. 


Ein Abschied noch in diesem Sommer scheint somit mehr als wahrscheinlich. Brunos Vertrag bei RB läuft ohnehin im kommenden Sommer aus, weshalb man nur noch in dieser Transferperiode eine angemessene Ablöse kassieren würde.