​Hinter Jann-Fiete Arp liegen turbulente Wochen und Monate. Nachdem er mit dem ​Hamburger SV den Abstieg aus der Bundesliga verkraften musste, wurde der Angreifer immer wieder mit einem Wechsel zum ​FC Bayern München in Verbindung gebracht. Erst kürzlich entschied sich der Youngster jedoch dafür, seinen Vertrag bei den Hanseaten doch zu verlängern. Ein späterer Wechsel zum Rekordmeister dürfte dennoch nicht vom Tisch sein.


Trotz seines jugendlichen Alters von gerade einmal 18 Jahren, war der Shootingstar der 'Rothosen' nach dem Ablauf der vergangenen Saison heiß begehrt, konnte er doch in den 18 Einsätzen für die Hamburger sein großes Potenzial zumindest phasenweise eindrucksvoll andeuten. Am Ende kam er zwar in 845 Spielminuten nur auf zwei Tore, dennoch haben die Bayern ein Auge auf das vielversprechende Talent geworfen.

Dass sich der Stürmer für einen Verbleib beim HSV entschieden hat, begründete der Youngster nun gegenüber der Hamburger Morgenpost. So sei die Vertragsverlängerung bis zum Sommer 2020 eine "Herzensangelegenheit" gewesen. "Für mich ist die Geschichte beim HSV nicht vorbei. Ich möchte einfach positive Zeiten miterleben und würde es mir nicht verzeihen, wenn ich da jetzt nicht dabei sein würde. Ich konnte und wollte nicht weggehen", so der ehemalige deutsche U17-Nationalspieler.


Dabei sei es eine Entscheidung "für den HSV und nicht gegen andere" gewesen. Zu dem Angebot der Bayern wollte er sich zwar nicht konkret äußern, eine weitere Aussage bietet aber viel Raum für Spekulationen. So erklärte er, dass es "für beide Vereine und für mich" eine "gute Absprache" gebe und am Ende "keiner unglücklich" sein müsse. Dies deutet doch recht stark daraufhin, dass der Abgang in Richtung Säbener Straße zwar aufgeschoben, aber keineswegs aufgehoben ist.


Wie dem auch sei bewertete HSV-Trainer Chrisitan Titz die Entscheidung seine Schützlings komplett positiv und sah darin eine "Auszeichnung für unseren Verein". Eine solche Herangehensweise sei "nicht mehr normal in dieser Zeit" und würde zeigen, wie sehr sich der Spieler mit dem Verein identifiziert.