Luca Plogmann spielt bisher eine nicht einwandfreie Vorbereitung für den SV Werder Bremen. Das Towart-Talent patzte gleich in zwei Testspielen böse, kriegt aber Rückendeckung von Cheftrainer Florian Kohfeldt.


Beim SV Werder Bremen hat man mit Jiri Pavlenka nicht nur einen exzellenten Stammtorhüter, sondern mit Luca Plogmann auch einen extrem talentierten Torwart in den eigenen Reihen. Der 18-jährige Schlussmann durfte in den Testspielen gegen den 1. FC Köln, RW Essen und Huddersfield Town ran, machte aber nicht immer eine besonders gute Figur. Einzig gegen Huddersfield kassierte Plogmann kein Gegentor - gegen Köln und Essen patzte er zudem böse.


„Wenn es ein Fehler ist, müssen wir über einen Fehler reden. Das ist okay und gehört zum Profisein dazu“, konstatierte Florian Kohfeldt, der sich allerdings schützend vor den Youngster stellt. „Der Junge ist erst 18 Jahre alt", bemängelte Kohfeldt die scharfe Kritik an Plogmann. Gegen Essen sah der Schlussmann bei einem Fernschuss nicht gut aus, gegen Köln verschuldete er einen Gegentreffer, weil er nicht gut aus seinem Tor herauskam.

OSC Bremerhaven v Werder Bremen - Pre Season Friendly

Nimmt Torwart-Talent Luca Plogmann in Schutz: Werder-Cheftrainer Florian Kohfeldt


In Bremen ist man aber trotz der beiden Fehler voll überzeugt von den Qualitäten und vom Talent des Youngster. "Der Plan mit ihm ist sehr klar besprochen. Er geht in sein erstes Herren-Jahr, eigentlich, denn er könnte noch A-Jugend spielen. Es geht nicht darum, dass Luca in dieser Saison Bundesligaspiele absolviert. Wenn wir in so eine Situation kommen würden, wäre das eine absolute Ausnahmesituation", erklärte Kohfeldt laut der Deichstube


Der Bremer Cheftrainer will viel Geduld mit dem 18-Jährigen haben. „Er muss sich noch an den Herren-Fußball gewöhnen. Beim Torwart sieht man das vielleicht noch mehr als bei einem Feldspieler“, sagte er und betonte noch einmal: „Die beiden Spiele ändern nichts an seiner Perspektive.“ Das Bremer Eigengewächs muss die beiden Spiele nun abschütteln und nach vorne schauen. An der Weser ist man weiterhin überzeugt von ihm.