​Zwar durfte ​Marvin Plattenhardt bei der Weltmeisterschaft sein erstes Spiel auf der ganz großen Ebene machen, dennoch hatte sich der Spieler von ​Hertha BSC einen längeren Aufenthalt in Russland vorgestellt. Nichtsdestotrotz ist der Abwehrspieler des Hauptstadtklubs angeblich gleich bei mehreren Klubs aus der Premier League auf dem Zettel. Auf der Vereinsseite des Bundesligisten erklärte der Deutsche nun jedoch, dass er aktuell von einem Verbleib in Berlin ausgeht.


Trotz des historischen Scheitern mit der DFB-Elf in der Gruppenphase der WM, bezeichnete der 26-Jährige sein erstes großes internationales Turnier als "etwas Großes, das ich sehr gerne mitgenommen habe". Die Entscheidung an Bundestrainer Joachim Löw festzuhalten freut den Außenverteidiger, der ebenfalls "natürlich auch weiterhin dabei bleiben" möchte.


Ob er sich dafür auch in der kommenden Saison durch gute Leistungen bei der Hertha empfehlen wird, ist weiterhin unklar. Der Vertrag des Linksfußes läuft jedoch noch bis 2023 und daher wäre wohl eine stolze Ablösesumme fällig. Entgegen vieler Berichte erklärte Plattenhardt, dass ihn sein Berater, "noch über kein Angebot informiert" habe und er sich zudem regelmäßig mit Hertha-Manager Michael Preetz austausche.


"Aktuell gibt es auf beiden Seiten kein Handlungsbedarf. Deshalb gehe ich davon aus, den Saisonstart bei Hertha BSC zu erleben. Hier habe ich in den vergangenen Jahren eine gute Entwicklung genommen, hier fühle ich mich wohl", so der sechsfache Nationalspieler. In den kommenden Wochen möchte er sich nun "optimal auf die Saison vorbereiten" und möglichst schnell wieder an sein Leistungslimit herankommen. Daher freue er sich darauf, in Bälde wieder mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen.