Der Konkurrenzkampf auf Schalke ist groß, doch für Pablo Insua wäre es auch aufgrund seiner langen Leidenszeit kaum möglich gewesen, regelmäßige Einsatzminuten zu erhalten. Deshalb wurde der Spanier zurück in seine Heimat verliehen. Ein endgültiger Abschied soll dies jedoch noch nicht bedeuten.


Für 3,5 Millionen Euro verpflichtete der ​FC Schalke 04 Innenverteidiger Pablo Insua vor einem Jahr von Deportivo La Coruna. Doch der 24-Jährige erlitt schon zu Beginn erste Rückschläge, fehlte seit September aufgrund einer Herzbeutelentzündung und fiel daher für unbestimmte Zeit aus. Im März feierte er beim 1:0-Sieg über den VfL Wolfsburg seinen ersten und bislang einzigen Einsatz für Königsblau, danach gehörte er nur noch an den Spieltagen 32 und 33 dem Aufgebot an.


Insua habe aufgrund seiner Herzprobleme "schwere Monate zu überstehen" gehabt, habe dies jedoch "bravourös getan. Nachdem er diese im Frühjahr endgültig auskuriert hatte, ist es für seine sportliche Entwicklung wichtig, möglichst eine komplette Saison durchspielen zu können", sagte Sport-Vorstand Christian Heidel nach der Verkündung des Wechsels.


In der eingespielten Schalker Hintermannschaft hätte er es gegen Benjamin Stambouli, Naldo, Thilo Kehrer, Matija Nastasic und Neuzugang Salif Sané nur schwer gehabt, sich nach dem vergangenen Jahr einen Stammplatz erarbeiten zu können. Dies soll nun bei Aufsteiger SD Huesca gelingen, um im kommenden Jahr wieder in der Bundesliga Fuß zu fassen.

"Das ist kein Abschied, bis bald S04. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit, die noch vor uns liegt. Ich danke allen für die Unterstützung in diesem Jahr", verkündete Insua auf Twitter. Gleichzeitig freute er sich auf das vorübergehende Jahr in der Primera Division, wo er nun Vollgas geben will.


Man darf aber nicht vergessen, dass auch Coke bei seinem Leihgeschäft zu UD Levante in der vergangenen Saison noch davon ausging, dass er zurückkehren wird. Bekanntlich schloß sich aber der spanische Rechtsverteidiger in diesem Sommer fest dem La-Liga-Klub an.