​In der nächsten Woche steht für ​RB Leipzig das erste Pflichtspiel der neuen Saison auf dem Programm. Am Donnerstag sind die Roten Bullen in der Europa-League-Qualifikation​ ​gegen den schwedischen Erstligisten BK Häcken gefordert. Cheftrainer Ralf Rangnick will in der kommenden Spielzeit fleißig rotieren, um die Belastung für die Spieler möglichst gering zu halten.


In der abgelaufenen Saison merkte man den Leipzigern die Dreifachbelastung an. In vielen Bundesliga-Partien wirkte der Gegner frischer als der Europa-League-Viertelfinalist. Sportdirektor Ralf Rangnick, der bis Sommer 2019 auch als Cheftrainer der Roten Bullen fungieren wird, kündigte deshalb für die neue Spielzeit eine massive Rotation an. 


"Die Überlegungen gehen dahin, dass wir in der Bundesliga und der Europa League in größerem Stil rotieren. Wir wollen nicht mit den gleichen acht oder neun Mann in der Start-Elf in beiden Wettbewerben spielen", erklärte der 60-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. 

Voraussetzung dafür ist allerdings zunächst das Überstehen der Europa-League-Qualifikation. Sollten sich die ​Sachsen gegen BK Häcken (Hinspiel am 26. Juli, Rückspiel am 2. August) durchsetzen, warten eine weitere Qualifikationsrunde sowie die Play-offs. Für RB Leipzig in Normalform dürften diese Hürden jedoch kein Problem darstellen. "Die Bundesliga ist ein zu ausgeglichener Wettbewerb und wir wollen von Anfang an voll mit dabei sein", betonte Rangnick. 


"Wir nehmen aber auch die Europa League sehr ernst. Deshalb wollen wir jede Position doppelt und qualitativ gleichwertig besetzt haben", führte der RB-Sportchef weiter aus. Drei Neuzugänge haben die Sachsen bislang präsentiert. Dem Vernehmen nach sehen die Verantwortlichen auf den ​offensiven Außenbahnen noch Handlungsbedarf.