​Arjen Robben, der Held von Wembley 2013 für den ​FC Bayern. Mittlerweile ist der ehemalige niederländische Nationalspieler 34 Jahre alt, jedoch spielerisch weiterhin auf einem Top-Niveau. Aus diesen Gründen hat der Offensivmann noch lange nicht mit seiner Topform abgeschlossen.


Robben schwächelte in der vergangenen Saison (für seine Verhältnisse) und hatte seinen Stammplatz nicht immer sicher gehabt. Doch wenn er spielte, reichte es dennoch für den einen oder anderen Glanzmoment. In 34 Pflichtspielen beteiligte sich der Superstar an sagenhaften 19 Treffern. In seinem Alter ein Wert, der nur schwer zu erreichen ist. Dann stoppten ihn jedoch Adduktorenprobleme zum Ende der Saison und Robben musste in der Sommerpause in die Reha. 


Nun ist Robben wieder auf dem Platz und muss sich unter Neu-Trainer Niko Kovac beweisen. Zudem wurde mit Serge Gnabry eine weitere Verstärkung für die Außenbahn verpflichtet. Der deutsche Nationalspieler trainiert nach Rückkehr seiner Leihe zu TSG 1899 Hoffenheim, seit Anfang Juli an der Säbener Straße. 

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Neuer Mann an der Isar: Serge Gnabry



Doch Konkurrenz schadet dem Niederländer nicht - im Gegenteil. Robben gilt als ein Akteur, der immer alles gibt und sich auch im Training für nichts zu schade ist. Der erfahrene Spieler weiß genau, wie er sich wann und wo verhalten muss und wird sich im klaren sein, dass Serge Gnabry auf Einsätze drängt. Genau dieser Fakt stachelt ihn an! Robben kann unter Druck arbeiten und abliefern - dieser Faktor könnte den FC Bayern offensiv noch stärker machen, als er ohnehin schon war.


Zudem könnte diese Saison die letzte Spielzeit für Arjen Robben an der Säbener Straße, vielleicht sogar im Profi-Fußball sein. Sein Vertrag läuft aus und es ist fraglich, ob er mit 35 Jahren noch eine weitere Saison mit dieser Belastung spielen möchte. Sollte er aufhören und diesen Entschluss bereits im Kopf haben, könnten die Bayern ebenfalls davon profitieren: Robben würde dann noch mehr rausholen, als er ohnehin schon kann und es nochmal allen beweisen.