Der Transfer von Jann-Fiete Arp zum ​FC Bayern München entwickelt sich zur Hängepartie, in der der Rekordmeister am Ende leer ausgehen könnte. Wie unter anderem die Hamburger Morgenpost berichtet, sei der 18-Jährige einem Verbleib beim Hamburger SV gegenüber nicht mehr abgeneigt, und kann sich gar vorstellen, seinen Vertrag zu verlängern.


Wenn Arp in diesem Sommer nach München wechselt, wollen die Hanseaten auf jeden Fall ​für Ersatz sorgen - müssen sie jedoch möglicherweise gar nicht mehr. ​Wie berichtet wird, haben sich am Donnerstag e.V.-Präsident Bernd Hoffmann, Sport-Vorstand Ralf Becker und der Berater des Spielers, Jürgen Milewski, zusammengesetzt, um erneut über die Zukunft des Sturmtalentes zu sprechen.

Hamburger SV v VfB Stuttgart - Bundesliga

  Wechsel adé? Jann-Fiete Arp bleibt dem HSV aller Voraussicht nach erhalten



Dass das Eigengewächs den HSV nach acht Jahren verlässt, schien zuletzt fast schon beschlossene Sache, nachdem der Transfer wieder an Fahrt aufzunehmen schien. ​Wie berichtet wurde, wolle der FC Bayern sein Angebot auf fünf Millionen Euro erhöhen, Arp mit sofortiger Wirkung verpflichten und ihn - entgegen erster Planungen - im ersten Jahr nicht verleihen, weshalb er sich entweder bei den Profis durchsetzen oder bei der zweiten Mannschaft beziehungsweise der U19 auf sich aufmerksam machen solle. 


Der Spieler selbst schien zuletzt mit seiner persönlichen Situation unzufrieden und will offenbar für Klarheit sorgen. Daher die Kehrtwende: Nach dem Treffen am Donnerstag scheint ein Verbleib in diesem Jahr nicht ausgeschlossen, viel mehr soll Arp auch über 2019 hinaus an den HSV gebunden werden. Man strebe eine Vertragsverlängerung an, allerdings nur bis 2020 - erst dann soll der Wechsel nach München erfolgen.

Selbiges berichtet auch die Bild, nach deren Informationen die Vertragsverlängerung derzeit im Raum steht, während es scheinbar als beschlossene Sache gilt, dass Arp mindestens noch in der kommenden Saison in Hamburg spielen und somit in der zweiten Liga auf Torejagd gehen wird. Der Verein wolle am Mittag eine offizielle Stellungnahme veröffentlichen, in der die endgültige Entscheidung bekanntgegeben werden soll.