Wenn der amtierende DFB-Pokalsieger Eintracht Frankfurt am Samstag, 25. August, sein Auftaktspiel gegen den SC Freiburg bestreitet, startet Jetro Willems in seine zweite Bundesligasaison. Der Niederländer blickt auf ein ordentliches erstes Jahr in Deutschlands Beletage zurück. Mit Blick auf die Spielzeit 2018/19 will er sich allerdings ein Beispiel an einem Ligakonkurrenten nehmen.


Wohin führt die Reise von Eintracht Frankfurt in der Saison 2018/19? Die Adler haben mit Torhüter Lukas Hradecky, Außenstürmer Marius Wolf sowie den beiden zentralen Mittelfeldspielern Omar Mascarell und Kevin Prince Boateng nicht nur vier ihrer absoluten Leistungsträger verloren, sondern mussten ebenso einen adäquaten Ersatz für Trainer Niko Kovac finden.


"Haben jetzt mehr Spieler, die Fußball spielen können"


Frankfurts Linksverteidiger Jetro Willems sieht deswegen jedoch keinen Qualitätsverlust, wie er im Gespräch mit der Bild erklärte. „Wir haben jetzt mehr Spieler, die Fußball spielen können“, sagte der Niederländer. Im neuen Bundesligajahr möchte man sich vielmehr ein Beispiel an der Spielidee eines Ligakonkurrenten nehmen. „Wir wollen in der neuen Saison ein bisschen wie Leipzig spielen – intensivere Sprints, aber mit spielerischen Akzenten.“


Mit Adi Hütter habe die SGE derweil einen Coach, der das Training allgemein etwas anders als sein Vorgänger angeht. „Der Trainer jetzt arbeitet mehr mit Ball, bei Kovac war es mehr ohne“, so Willems. Hütter sei unterdessen „sehr nett“ und ebenso wie Niko Kovac „ein Top-Trainer“.