​Bei der Weltmeisterschaft in Russland spielte ​Thorgan Hazard im Team der Belgier keine allzu große Rolle und durfte nur in der Gruppenphase gegen Panama und England ran. Durch eine starke Saison bei ​Borussia Mönchengladbach weckte der Mittelfeldspieler aber dennoch jede Menge Begehrlichkeiten. Seinen Vertrag, der noch bis 2020 läuft, will der ehrgeizige Profi daher nicht verlängern. Einen vorzeitigen Wechsel noch in diesem Sommer wollen die Verantwortlichen der 'Fohlen' aber verhindern.


So erklärte Manager Max Eberl gegenüber der BILD, dass man auch in der kommenden Saison mit dem 25-Jährigen plane. "Es ist definitiv so, dass unsere Planung eigentlich abgeschlossen ist und wir Thorgan jetzt nicht abgeben wollen. Wir haben mit dem Verkauf von Jannik Vestergaard einen großen Transfer mit einer herausragenden Ablöse gemacht und sind jetzt absolut in der Situation, wirklich überhaupt nichts mehr machen zu müssen", so der 44-Jährige.

Auch Trainer ​Dieter Hecking würde liebend gerne weiterhin auf die Qualitäten des Belgiers zurückgreifen. Der erfahrene Fußballlehrer erklärt, dass Hazard in der vergangenen Saison "einen großen Schritt nach vorne" gemacht habe, sich in vielen Bereichen aber auch noch verbessern könne. "Es ist auf jeden Fall ein sehr gutes Gefühl, ihn nicht abgeben zu müssen", so der 53-Jährige. In einem Jahr dürfte man sich aber dennoch von dem großen Talent trennen, um noch etwas Ablöse generieren zu können.


Geht es nach Hazard selbst, könnte er sich wohl schon diesen Sommer einen Wechsel in eine der internationalen Topligen vorstellen. Vor allem die Premier League reizt ihn sehr, könnte er dort doch auf seinen Bruder Eden Hazard treffen. Doch auch wenn er wie erwartet in Gladbach bleiben muss, hat sich der offensive Mittelfeldspieler eine Menge vorgenommen und will prägender für das Spiel und ruhiger vor dem Tor werden.