​1992 gewann Christoph Daum als Trainer mit dem ​VfB Stuttgart die deutsche Meisterschaft. Auch heute noch beobachtet der Deutsche die Geschehnisse bei den Schwaben mit großen Interesse. Für die kommende Saison sieht er seinen Ex-Klub sehr gut aufgestellt und traut den Stuttgartern gar einen Platz in den oberen Tabellenregionen vor.


Durch eine starke Rückrunde und dem siebten Tabellenplatz in der Abschlusstabelle gelang dem VfB nach dem Wiederaufstieg aus der zweiten Bundesliga ein echtes Ausrufezeichen. Dabei wäre am Ende um ein Haar die Qualifikation für die Europa League herausgesprungen. In der kommenden Saison könnte es nach Ansicht des erfahrenen Fußballlehrers sogar noch höher hinausgehen.

"Warum sollte sich der VfB nicht für die Champions League qualifizieren? Es hängt an Kleinigkeiten, ob man Platz 2 oder 3 oder Platz 8 oder 9 erreicht", so der 64-Jährige gegenüber dem kicker. Dabei attestierte der ehemalige Meistertrainer vor allem Sportvorstand ​Michael Reschke eine exzellente Arbeit bei der ​Kaderplanung. Alle Positionen seien "qualitativ hochwertig doppelt besetzt". 


"Mit etwas Glück" traut Daum den Stuttgartern daher "durchaus Großes in der kommenden Saison" vor. Dabei könnten die Schwaben seiner Ansicht nach auch davon profitieren, dass sie zuletzt die internationalen Plätze knapp verpasst haben: "Ein neu aufgestellter Kader benötigt Trainingseinheiten, um sich zu finden. Die bekommt ein Europapokalteilnehmer nicht im geforderten Maße. Darin sehe ich eine große Chance für den Verein."